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Volkswagen-SUV auf Golf-Basis heißt Tiguan
Thursday, 20. July 2006
Volkswagen Tiguan. Foto: ar/Volkswagen
Volkswagen Tiguan. Foto: ar/Volkswagen
 
Volkswagen Concept A. Foto: ar/Volkswagen
Volkswagen Concept A. Foto: ar/Volkswagen
Der Volkswagen-SUV auf Golf-Basis, der im Frühjahr 2008 zu den Händlern rollen soll, wird Tiguan heißen. Über den Namen hatte bereits die Zeitschrift "Auto Bild" berichtet, deren Leser unter fünf Namensvorschlägen abstimmen konnten. Der Fantasiename ist demnach zusammengesetzt aus den Worten Tiger und Leguan. Ursprünglich war der Name Marrakesch für den Wagen gehandelt worden. Die Preise sollen sich an der Konkurrenz aus Japan orientieren - das würde etwa 26 000 Euro bedeuten. Premiere feiert er auf der IAA 2007.

Rund 1000 junge, gerade ausgelernte Arbeiter sollen den Tiguan unter dem Dach der VW-Tochter Auto 5000 bauen. Zuvor hatte das Management damit gedroht, den Tiguan in Portugal zu bauen, wenn er in Wolfsburg nicht kostendeckend gefertigt werden kann. Bis zu 130 000 Einheiten jährlich sind geplant.

Im Gegensatz zum RAV4 von Toyota kommt der Wolfsburger auch mit einem Frontabtrieb in der Basis. Ein Allradantrieb mit Haldexkupplung und variabler Drehmomentverteilung wird für fast alle Motorisierungen erhältlich sein. Auf zusätzliche Sperren für die Geländegängigkeit verzichter der Tiguan allerdings. Der ausschließlich als Viertürer geplante SUV soll mit kompakt bauenden Vierzylindermotoren bestückt werden. Im Gespräch sind drei Benziner und zwei TDI. Die Länge beträgt 4,43 Meter, der Radstand 2,60 Meter. Mit 1,80 Metern Breite und 1,67 Metern Höhe ist er in den Abmessungen dem Toyota RAV4 sehr ähnlich. Der Kofferraum des Tiguan soll rund 500 Liter fassen, das Reserverad ist im Kofferraum untergebracht und nicht wie bei anderen Offroadern an der Heckklappe.

Der Name des Tiguan wurde gemeinsam mit den vier Alternativen Nanuk, Namib, Rockton und Samun vom Volkswagen Marketing entwickelt. Unter diesen fünf potentiellen Bezeichnungen wählten die Leser der AutoBild-Gruppe ihren Favoriten. Über 350 000 Interessierte gaben dabei ihre Stimme ab. Die klare Mehrheit votierte für Tiguan. (ar/sb)
 
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