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Fiat Sedici - die italienische Alternative unter den SUVs
Wednesday, 17. May 2006
Fiat Sedici. Foto: ar/Fiat
Fiat Sedici. Foto: ar/Fiat
 
Fiat Sedici. Foto: ar/Fiat
Fiat Sedici. Foto: ar/Fiat
Fiat tummelt sich mit dem neuen Sedici erstmals im wachsenden Segment der SUVs. Der Plattformbruder des Suzuki SX4 wird im Gegensatz zum Japaner nur mit Allradantrieb angeboten. Preise nannte Fiat noch nicht, aber 16 000 Euro als Einstieg scheinen wahrscheinlich. Der Sedici ist rund elf Zentimeter kürzer (Gesamtlänge 4,11 Meter) und rund zehn Zentimeter niedriger als der Klassendurchschnitt, was die dynamische Optik unterstreicht, aber Platz kostet.

Der kompakte Fünftürer ist mit einem so genannten "On demand"-Allradantrieb ausgerüstet. So soll eine Synthese aus Allrad- und Frontantrieb entstehen. Drei Betriebszustände sind per Schalterdruck wählbar. Im Modus 2WD bringen nur die Vorderräder die Motorkraft auf die Fahrbahn, die Hinterachse wird nicht angetrieben. In Stellung AUTO übernimmt die Elektronik die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Vorrangig werden die Vorderräder angetrieben. Erst bei nachlassender Traktion der vorderen Reifen auf glatter Fahrbahn, aber z. B. auch beim starken Beschleunigen, schließt die zentrale Lamellenkupplung und überträgt einen Teil des Antriebsmomentes (maximal 50 Prozent) zur Hinterachse. Im Betriebsmodus LOCK ist die Antriebskraftverteilung im Verhältnis 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse gesperrt und soll so auch Offroad-Qualitäten bieten.

Der Kofferraum nimmt 270 Liter auf. Sein Fassungsvermögen kann durch Umlegen der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank auf maximal 670 Liter vergrößert werden. Zur Sicherheitsausstattung zählen Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags sowie optionale Kopfairbags ebenso wie Kopfstützen und Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen Sitzen sowie Isofix-Befestigungen für Kindersitze an der Rücksitzbank.

Bereits die Einsteigerversion Dynamic wartet u. a. mit manueller Klimaanlage, elektrischer Servolenkung, Radio mit CD-Player, elektrischen Fensterhebern vorne, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, in der Höhe verstellbarem Lenkrad, asymmetrisch geteilter Rücksitzbank, Nebelscheinwerfern, schwarzer Dachreling und Wegfahrsperre auf. ABS und ESP sind ebenfalls an Bord. Die höherwertige Ausstattungslinie Emotion bietet mit elektrischen Fensterhebern hinten, in der Höhe verstellbarem Fahrersitz, Klimaautomatik, Lederlenkrad mit Radiobedientasten, in Wagenfarbe lackierten Außenspiegeln und Türgriffen sowie Chromapplikationen im Innenraum zusätzlichen Komfort. Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format gehören hier ebenfalls zur Serienausstattung.

Zu Beginn gibt es zwei Motoren: Ein 1.9-Liter-Diesel mit Common-Rail-Technik, der 88 kW (120 PS) leistet und auch in einigen Konzernbrüdern Dienst tut. Der mit einem serienmäßigen Partikelfilter ausgestattete Selbstzünder soll sich mit 6,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern begnügen und stellt ein Drehmoment von 280 Nm bei 2000 U/min bereit. Er ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Als Alternative steht ein 1.6 16V Vierzylinder-Benziner mit 79 kW (107 PS) zur Verfügung. Er stammt von Suzuki. Das Triebwerk beschleunigt den neuen Fiat bis auf 170 km/h und soll sich mit 7,1 Litern Benzin zufrieden geben. (ar/sb)

 
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