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Winterschlaf für Motorräder |
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Tuesday, 27. September 2005 |
 | | Wenn im Frühling das Motorrad nicht mehr anspringt, hilft der Pannendienst. Foto: ar/Adac. | | |
Damit das abgemeldete Motorrad im Winter nur rastet und nicht rostet, sind einige Dinge zu beachten. Zunächst empfehlen die Experten des ADAC eine gründliche Reinigung. Sind Reparaturen notwendig, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, da die Fachwerkstätten nicht so ausgelastet sind, wie im Frühjahr.
Damit der Motor im nächsten Frühling wieder gut anspringt, sollten Motoröl und Ölfilter gewechselt werden. Zudem müssen die Schwimmerkammern der Vergaser leer sein. Um Rost im Tank zu vermeiden, sollte er bis zum Rand aufgefüllt werden. Alle blanken Teile, bis auf die Bremsscheiben, konserviert man am besten mit einem ölgetränkten Lappen oder einem Konservierungsspray. Außerdem müssen Kettenräder und Kette gesäubert und eingefettet werden. Damit die neue Saison nicht gleich mit fremder Starthilfe beginnt, sollte die Batterie ausgebaut und an ein geregeltes Batterieladegerät angeschlossen werden. Eine vorne und hinten aufgebockte Maschine verhindert Standschäden an den Reifen.
Muss das Motorrad im Freien überwintern, sollte es wenigstens mit einer dichten, bis zum Boden reichenden Plane abgedeckt werden. Der ADAC empfiehlt, die Abdeckung an trockenen Tagen abzunehmen und die Maschine gut auszulüften, da sich unter dem Wetterschutz sehr leicht Feuchtigkeit ansammeln kann. Bei Bikes mit Wasserkühlung ist zudem der Frostschutz im Kühlwasser zu überprüfen. Fahrzeuge die auf öffentlichen Straßen abgestellt werden, müssen zudem angemeldet sein. Ein Saisonkennzeichen genügt nicht. (ar/slp) |