Jahreshoroskop | Reiten Reiter Pferde | Auto News | Immobilien auf Mallorca | iPhone Apps | Altersprognose
Aktuelles
Fahrberichte
Sportwagen
PKW-News
Neue Modelle
Designstudien
SUV / Gelände
Cabrios
Elektroautos
Luxusautos
"Ökoautos"
Sichere Autos
Sondermodelle
Foto Galerien
Motorsport
Auto-Videos
Branchennews
Unternehmensnews
Motorrad
- - - - - - -
Service / Tipps
Rückrufe
Verkehrsrecht
Führerschein-Test
Leasing
Routenplaner
Rechtstipps
- - - - - - -
Postkarten
- - - - - - -
Impressum
Meistgelesen !!
Service: Fahren bei Schnee und Eis
Wednesday, 7. December 2005
Bei Eis und Schnee gilt besondere Vorsicht auf den Straßen. Foto: ar/ADAC
Bei Eis und Schnee gilt besondere Vorsicht auf den Straßen. Foto: ar/ADAC
 
Chaos und Rutschpartien, die tausendfach mit Blechschäden endeten, auch Todesopfer waren zu beklagen: Die ersten Winterwochen boten den abendlichen Fernsehnachrichten wieder imposante Bilder verschneiter Fernstraßen, auf denen nichts mehr ging. Schuld am Chaos war nicht nur das Wetter. Jedes zweite Auto ist immer noch nicht für Schnee und Eis richtig ausgerüstet, viele Fahrer bewegen sich unsicher auf dem rutschigen Parkett.

Winterreifen sind eine Sache. Die angekündigte Pflicht, das Auto witterungsgerecht auszustatten, wird die Umrüstquote deutlich über die derzeit rund 50 Prozent hinaus anheben. Doch unabhängig von der Technik müssen sich die Autofahrer auf die geänderten Verhältnisse einstellen. Ex-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl: "Die Autofahrer müssen vor allem die Geschwindigkeit anpassen." Wer bei Schnee und Eis schnell fährt, landet auch schnell neben der Straße. "Wenn die Haftung auf trockener Straße beim Faktor 100 Prozent liegt, dann finden die Reifen des Autos auf einer schneebedeckten Straße nur noch 30 Prozent Haftung", erläutert Röhrl. Mehr denn je ist jetzt eine vorausschauende Fahrweise gefragt. Gebührender Sicherheitsabstand ist eine Grundvoraussetzung, sicher zum Ziel zu kommen.

Trotz aller Vorsicht kann das Auto instabil werden. Das heißt: Schieben über die Vorderräder, Ausbrechen oder Schwänzeln des Hecks beim Beschleunigen oder hartem Zurückschalten. In einer solchen Situation ist es ratsam, sofort die Kupplung zu treten. Dadurch können auch die Antriebsräder frei drehen, das Auto stabilisiert sich schneller. Als nächstes ist eine schnelle Reaktion am Lenkrad gefordert, nämlich Gegenlenken. Weniger ist hierbei eindeutig mehr. Wer in Panik gerät und das Lenkrad zu weit herumreißt, überspannt den Bogen: Die Räder stehen so quer zur Fahrtrichtung, dass sie keine Lenkkräfte übertragen können. Oder sie bekommen nach einer kurzen Phase des Rutschens soviel Grip, daß das Auto erst recht ausbricht. Profis empfehlen daher, schnell, aber begrenzt gegenzulenken: Eine Viertel Lenkradumdrehung reicht meist. Bremsen ist generell vor der Kurve sicherer als in der Kurve. Wer also vor der ersten Lenkbewegung sein Tempo gedrosselt hat, kommt besser um die Kurve. Vom Motormoment befreite Räder können höhere Lenk- und Seitenführungskräfte übertragen.

Die meisten Autos sind heute serienmäßig mit ABS ausgestattet. Im Notfall sollte schnell und hart aufs Bremspedal getreten werden, um möglichst viel Bewegungsenergie zu vernichten. Das Fahrzeug bleibt trotzdem lenkbar, man kann also im letzten Moment noch versuchen, um das Hindernis herumzulenken, wenn der Bremsweg nicht reicht. Bei Fahrzeugen ohne ABS bleibt die Stotterbremse bei getretener Kupplung die richtige Methode, um möglichst gut zu bremsen und dabei auch noch etwas lenken zu können. "Bei Schnee müssen alle Manöver gefühlvoller sein", erklärt Röhrl, "das heißt also, gefühlvoller lenken, Gas geben und bremsen." Im zweiten Gang zum Beispiel ist das Anfahren auf glattem Untergrund wesentlich einfacher als im ersten, weil so die Antriebsräder nicht mehr so schnell durchdrehen.

Das Stabilitätsprogramm ESP verhindert durch Senken der Motorleistung und Bremsen einzelnen Räder in zu schnell gefahrenen Kurven viele Unfälle. Doch bei der Bergfahrt auf verschneiten Straßen führt die Elektronik dazu, dass das Auto irgendwann steht - denn wegen der drehenden Räder regelt es die Motorleistung immer weiter herunter, das Auto wird immer langsamer. Hier hilft es nur, ESP auszuschalten, um den Schwung nicht zu verlieren. Nicht vergessen: Hat man die Steigung hinter sich, ESP wieder einschalten.

Auch beim Einsatz von Schneeketten sollten Autofahrer das ESP ausschalten, um die Traktionswirkung zu steigern. "Die Räder müssen sogar durchdrehen, damit das Auto vorwärts kommt. Das ESP würde dem entgegenwirken und somit die Zugkraft schmälern", rät Ingenieur Steffan Kerbl vom Österreichischen Automobilclub ÖAMTC.

Fahrer von Wohnwagen-Gespannen sollten nicht nur ihr Zugfahrzeug mit ordentlichen Winterreifen ausstatten, sondern auch den Caravan selbst. Wegen der geringen Fahrleistung der Wohnwagen sollte übrigens nicht allein die Profiltiefe darüber entscheiden, ob neue Winterreifen aufgezogen werden, sondern das Alter der Pneus. Nach sechs Jahren baut die Gummimischung der Winterreifen massiv ab. Darf eine Alpenstrecke nur noch mit Ketten befahren werden, müssen auch auf die Reifen des Anhängers Ketten gelegt werden. Sonst zieht an einer spiegelglatten Steigung der schwere Wohnanhänger das Zugfahrzeug von der Straße. Caravan-Profis haben für den Notfall einen Sack mit Sand, eine Schaufel und Unterlegkeile dabei, um das Wegrutschen des Hängers im Stand zu verhindern. (ar/kj)
 
< zurück   weiter >

Sportwagen
Porsche 911 GT3. Foto: ar/PorschePorsche präsentiert in Genf den 911 GT3
Tesla Roadster Sport. Foto: ar/TeslaTesla Motors bringt Roadster Sport
Maserati Quattroporte Sport GTS. Foto: UnitedPictures Detroit 2009: Maserati Quattroporte Sport GTS bietet zehn PS mehr
Cabrios
Mini John Cooper Works Cabrio. Foto: ar/MiniGenf 2009: Mini zeigt John Cooper Works Cabrio
Mini Cabrio. Foto: UnitedPicturesDetroit 2009: Neues Mini Cabrio gibt sein Debüt
BMW Z4. Foto: UnitedPicturesDetroit 2009: Versenkbares Dach ersetzt beim BMW Z4 die Varianten Roadster und Coupé
Audi A5 Cabriolet. Foto: ar/AudiAudi zeigt A5/S5 Cabriolet
SUV / Gelände
Nissan Kix. Foto: ar/NissanNissan bringt Mini-SUV Kix auf den japanischen Markt
Citroën C-Crosser. Foto: ar/CitroënCitroën C-Crosser jetzt auch als Benziner
Toyota Hilux. Foto: ar/ToyotaToyota überarbeitet den Hilux
Neue Modelle
Opel Agila. Foto: ar/OpelOpel Agila jetzt mit Automatikgetriebe
Brilliance BS4. Foto: ar/BrillianceBrilliance BS4 kommt Ende Oktober in den Handel
Chevrolet Cruze. Foto: ar/ChevroletChevrolet feiert Weltpremiere des Cruze in Paris
boxenluder_teaser.jpg

Herbstnebel begleitete die Fotoaktion mit dem Testwagen ... Foto: B. Riedel/ar.NETFahrbericht Peugeot 308 Active VTI 1,6: Löwe auf der Lauer
Opel Agila. Foto: ar/OpelOpel Agila jetzt mit Automatikgetriebe
Mini John Cooper Works Cabrio. Foto: ar/MiniGenf 2009: Mini zeigt John Cooper Works Cabrio