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EU-Führerschein ist beschlossene Sache |
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Monday, 27. March 2006 |
Jetzt sorgen lange Übergangsfristen laut Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee dafür, dass deutsche Autofahrer ihre grauen oder rosafarbenen Führerscheine noch bis maximal 2031 behalten dürfen. Erst dann soll eine Umtauschpflicht gelten. Eine Verpflichtung zu einem Gesundheitstest - in früheren Entwürfen stets vorgesehen - entfällt. Die neue Fahrerlaubnis soll 15 Jahre gültig sein und kann verlängert werden.
Im Kampf gegen Verkehrssünder setzt Tiefensee große Erwartungen in den EU-Führerschein. Ein Beschluss im EU-Ministerrat für die einheitliche Fahrerlaubnis würde das Vorgehen gegen den so genannten Führerscheintourismus erleichtern, sagte er. In der Vergangenheit hatten viele Fahrer, die ihren Führerschein wegen eines Verkehrsvergehens verloren hatten, die Fahrerlaubnis in Tschechien, Polen oder den Niederlanden neu gemacht und so deutsches Recht umgangen. (ar/sb)
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