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BASt: Alkohol noch immer häufigste Ursache für MPU |
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Thursday, 24. November 2005 |
Insgesamt ist der BASt zufolge ein Abwärtstrend bei den Alkoholauffälligen zu verzeichnen: So wurden bei den erstmalig Alkoholauffälligen, die die größte Personengruppe mit 37 Prozent bilden, vier Prozent weniger Gutachten durchgeführt als im Jahr 2003. Die Anzahl der wiederholt Alkoholauffälligen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr nur um ein Prozent.
Der Rückgang der Alkoholfragestellungen steht im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Anstieg der Betäubungsmittel-Begutachtungsanlässe. Wie auch in den Vorjahren steigt dieser Begutachtungsanlass stetig weiter an, im Vergleich zum Vorjahr 2003 um 18 Prozent. In der Gesamtbilanz stellt Drogen- und Medikamentenmissbrauch mit 15 Prozent die zweitgrößte Gruppe. Vor allem eine Verschiebung des Überwachungsfokus der Polizei (von Alkohol zu Drogen und Medikamenten) führt dazu, dass mehr Betäubungsmittel- und dementsprechend weniger Alkoholauffälligkeiten aufgedeckt werden. (ar/sb) |