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Der Bundesrat will angesichts möglicher, streckenweiser Fahrverbote bei zu hohen Feinstaub-Werten drei unterschiedliche Autoplaketten einführen, mit denen die Autos abhängig von ihrem Schadstoffausstoß gekennzeichnet werden sollen. Die Gruppen orientieren sich an den Partikelgrenzwerten der Euro-Abgasnormen für Diesel-Fahrzeuge, wobei Pkw mit Euro 1-Norm und noch schlechter nicht gekennzeichnet werden sollen. Der Verordnungsentwurf wird jetzt zur Verabschiedung an die Bundesregierung weitergeleitet. |
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Der Bundesrat hat heute eine Gesetzesänderung zugunsten einer Null-Promille-Grenze für junge Fahranfänger beschlossen. Künftig dürfen Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren, die einen Führerschein auf Probe besitzen, keinen Alkohol mehr trinken, wenn sie sich ans Steuer eines Fahrzeuges setzen. |
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Es sind immer wieder die gleichen Fehler, die Autofahrer machen, wenn dichte Nebelschwaden die Sicht dramatisch verschlechtern: Sie fahren zu schnell weiter, sie halten zu wenig Abstand. Und sie vertrauen - man möchte sagen blindlings - auf die Technik. |
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Autofahrer, die bei ihrem Fahrzeug die Nebelschlussleuchte eingeschaltet haben, dürfen dies nur bei Nebel und dürfen nur mit einer Geschwindigkeit von maximal 50 Stundenkilometern unterwegs sein. Darauf verwies ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes heute. |
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Die Prager Regierung hat jetzt ihr Straßenverkehrsgesetz geändert, wo nach am 1. April nächsten Jahres nur noch Personen mit einem festem Wohnsitz in Tschechien den Führerschein erwerben können. Damit soll der "Führerschein-Tourismus" vor allem von Deutschen unterbunden werden, die nach dem Verlust der Fahrerlaubnis in der Bundesrepublik die Sperre mit einem in Tschechien erworbenen Führerschein umgehen.
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Kraftfahrer sollten von 5. bis einschließlich 14. Oktober 2005 auf die Route durch den österreichischen Katschbergtunnel A10 (Salzburg - Villach) möglichst verzichten. Wie der ACE Auto Club Europa berichtet, wird der Tunnel einer gründlichen Überholung unterzogen. Größere Behinderungen seien deshalb nicht auszuschließen. |
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Obwohl der Großteil des Verkehrsaufkommens bei Tageslicht abläuft, geschieht knapp ein Drittel der Unfälle in der Dunkelheit. Und bei diesen wiederum ist der Anteil der Unfälle mit Todesfolge besonders hoch. Nachts ist die Gefahr, bei einem Unfall getötet zu werden, mehr als doppelt so hoch wie am Tag. Jetzt steigt mit jedem Tag das Unfallrisiko - denn mit Herbst und Schmuddelwetter werden die Tage immer kürzer, ein Großteil aller Fahrten muss in Dunkelheit oder Dämmerung absolviert werden. |
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Wird das Steuersystem radikal vereinfacht und dabei die Pendlerpauschale gestrichen? Wer weiß. Noch gibt es die Pauschale, und viele Arbeitnehmer brauchen den Steuervorteil angesichts in die Höhe geschossener Benzinpreise dringender denn je. Es gibt sogar die Chance, schnell an seine Steuer-Rückerstattung zu kommen: Indem man sich einen Freibetrag auf die Steuerkarte eintragen lässt. Dafür muss man sich aber ein wenig ranhalten, denn 2005 ist dies nur noch bis Ende November möglich. |
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Damit das abgemeldete Motorrad im Winter nur rastet und nicht rostet, sind einige Dinge zu beachten. Zunächst empfehlen die Experten des ADAC eine gründliche Reinigung. Sind Reparaturen notwendig, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, da die Fachwerkstätten nicht so ausgelastet sind, wie im Frühjahr. |
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Im Herbst fallen die Morgen- und die Abenddämmerung mit den Zeiten des Wildwechsels zusammen. Daher warnt der ACE Auto Club Europa vor einer wachsenden Gefahr von Wildunfällen. Das gilt selbst dann, wenn kein Verkehrszeichen auf einen Wildwechsel hinweist. |
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Ab dem 1. Oktober 2005 wird es für Neuwagen nahezu fälschungssichere Fahrzeugbriefe geben. Damit trägt Deutschland entsprechenden EU-Richtlinien Rechnung. |
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Alle 14 Minuten verunglückte 2004 in Deutschland ein Kind im Straßenverkehr. Diese Meldung präsentierte das Statischtische Bundesamt Ende August. Auch wenn die Zahl der Unfälle mit Kindern insgesamt rückläufig ist, so steht doch der Handlungsbedarf in Sachen Sicherheit außer Frage. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) stellte die Kinder in den Mittelpunkt seiner Veranstaltung "Schwächere Verkehrsteilnehmer" in Berlin. Das Ergebnis: Mit relativ wenig Aufwand ließe sich viel bewegen.
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Rund sechseinhalb Millionen Autos wechseln jedes Jahr in Deutschland gebraucht den Besitzer, die Hälfte davon von privat an privat. Viele Käufer und Verkäufer sind allerdings unsicher in der Frage, was denn mit der Autoversicherung passiert, wenn das Fahrzeug verkauft wird. Wer einen Gebrauchtwagen kauft, muss prinzipiell keine Angst haben, dass er unversichert unterwegs ist.
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Wer ab dem 4. Oktober ein neues Fahrzeug anmeldet oder ein gebrauchtes umschreibt, erhält statt des gewohnten Kfz-Briefes und Kfz-Scheins neue, in allen Ländern der Europäischen Union dann einheitliche Fahrzeugpapiere. Die künftige, fälschungssicherere Zulassungsbescheinigung ist zweiteilig. Teil Eins entspricht dem bisherigen Kfz-Schein und ist vom Fahrer mitzuführen, Teil Zwei ersetzt der Kfz-Brief. Wegen der aufwändigeren Herstellung der Papiere dürfte sich die Anmeldung um rund 70 Cent pro Verwaltungsvorgang verteuern. |
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Rekordpreise für Kraftstoff locken verstärkt Tanktouristen ins benachbarte Ausland, um Geld zu sparen. Dabei müssen die Autofahrer aber bestimmte Regeln beachten, sonst drohen Nachzahlungen und Geldbußen. Den Kofferraum mit zehn Reservekanistern vollzupacken, ist nicht erlaubt. In Deutschland muss die mitgeführte Menge eine Reservemenge sein - maximal 20 Liter. Bei Lkw sind es 60 Liter.
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Zunächst traut man seinen Augen nicht: Dort, wo der Wagen geparkt war, steht er nicht mehr - gestohlen. In solchen Fällen ersetzen zwar die Versicherungen meist den Sachschaden, für den Ärger durch den Diebstahl aber kommen sie nicht auf. Rund 32 000 Mal pro Jahr knacken zwischen Kiel und Konstanz, Zwickau und Zweibrücken Gelegenheitsdiebe oder hochspezialisierte Profis Schlösser und überlisten Wegfahrsperren. "Der dabei entstandene Schaden summiert sich auf über 293 Millionen Euro", bilanziert Katrin Rüter vom Gesamtverband der Versicherer (GDV) in Berlin. |
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Wer auf dem Weg zurück zum Führerschein die Hürde Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) nehmen muss, kann dies künftig zumindest im süddeutschen Raum schneller als bislang tun. Der TÜV Süd bietet durch seine Tochterfirma TÜV Life Service jetzt mit "Mobil Plus" einen Kurs an, in den der Einstieg wöchentlich möglich ist. Die Inhalte richten sich nach den individuellen Problemen der Teilnehmer - gleichgültig, ob der Schein nun wegen Drogen, Alkohol oder zu vielen Punkten in Flensburg weg ist. |
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Besitzer der vom Hochwasser geschädigten Autos sollten beim Versuch der Wiederinbetriebnahme besondere Vorsicht walten lassen. Falsch sei es, aus dem Wasser geborgene Fahrzeuge sofort wieder zu starten, warnte der ACE Auto Club Europa in Stuttgart. Das könne fatale und kostspielige Folgen für die Bordelektronik haben. |
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Autofahrer, denen die deutsche Fahrerlaubnis entzogen wurde, dürfen mit einem EU-Führerschein weiter auf heimischen Straßen fahren. Einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in Koblenz von heute zufolge verstoße die deutsche Fahrerlaubnisverordnung gegen eine EU-Führerscheinlinie (Az. 7 B 11021/05.OVG). Ausländische Führerscheine seien demnach grundsätzlich anzuerkennen.
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Die Folgen einer Temposünde können schwer wiegen. Nicht immer ist es mit einem Verwarnungsgeld getan. Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot treffen vor allem Pendler empfindlich. Autofahrer sollten deshalb wissen, wie sie am besten vorgehen, wenn Post von der Bußgeldbehörde kommt. Heute Teil 2 der Reihe: Bußgeldbescheid, Widerspruch und Gerichtsverfahren. Die Verkehrssünde liegt schon eine Weile zurück, der beschuldigte Autofahrer hat auch brav seinen Anhörungsbogen ausgefüllt eines Tages klingelt es an der Tür: Der Postbote mit einer förmlichen Zustellung. Der Bußgeldbescheid ist da. |
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