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Zur Freude der Langfinger: Teure Fahrräder auf dem Vormarsch
Sunday, 27. March 2011
Gute und teure Stücke sind auf dem Vormarsch. Foto: Derby Cycle/ar.NET
Gute und teure Stücke sind auf dem Vormarsch. Foto: Derby Cycle/ar.NET
 
Der Trend ist eindeutig: Man tritt wieder in die Pedale und lässt sich dabei auch gern elektrisch unterstützen. Insgesamt wurden in Deutschland vier Millionen Fahrräder verkauft.

Der Trend ist eindeutig: Man tritt wieder in die Pedale und lässt sich dabei auch gern elektrisch unterstützen. Insgesamt wurden in Deutschland vier Millionen Fahrräder verkauft. Mehr als hierzulande gebaut wurden, denn 2010 wurden hier wie schon 2009 nur gut 2,2 Millionen Fahrräder hergestellt. Vom City-Bike bis zum Pedelec ist alles dabei, und die Käufer sind bereit, für ihren neuen Drahtesel immer mehr Geld auf den Tisch zu legen. Der Fahrradkäufer greift heute tiefer in die Tasche als früher. Während 2009 im Schnitt nur 286 Euro für ein Rad aus Inlandsfertigung zu zahlen waren, stieg der Produktionswert im vergangenen Jahr auf 306 Euro. Zum steigenden Wert der Räder "made in Germany" tragen nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln maßgeblich die Pedelecs bei, die Elektrobikes. Deren Durchschnittspreis liegt bei immerhin mehr als 1.200 Euro, von dem sich im vergangenen Jahr aber fast 200.000 Käufer nicht abschrecken ließen. Die Reichweite dieser Elektrobikes ist kein Problem mehr. So hält die Batterie, abhängig vom Gelände und von der Eigenleistung des Radlers, 30 bis 60 Kilometer. Das eigentliche Handicap, das eine noch schnellere Verbreitung des Pedelec bremst, ist die Unterbringung des guten Stücks. Nicht-Eigenheimbesitzer haben die Wahl, ihr meist sehr schweres E-Rad in den Keller zu tragen oder es auf dem Hof eines Miethauses abzustellen. In Berlin-Neukölln oder Köln-Deutz dürfte es nicht allzu lange den Hof zieren, ist man sich beim IW Köln sicher. (ar.NET/arie)
 
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