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IAA 2011: Jaguar trumpft mit schicken Sportwagen auf
Friday, 9. September 2011
Der neu entwickelten 3,0-Liter V6-Motor mit Kompressor-Aufladung und Direkteinspritzung (380 PS) soll für gute Kraftentfaltung sorgen. Foto: ar.NET/wmd
Der neu entwickelten 3,0-Liter V6-Motor mit Kompressor-Aufladung und Direkteinspritzung (380 PS) soll für gute Kraftentfaltung sorgen. Foto: ar.NET/wmd
 
Jaguar enthüllt auf der IAA 2011 seine (noch) Studie C-X16. Mit einem kraftvollen und eleganten Design, Aluminiumleichtbauweise und einem leistungsstarken Antriebsstrang will der Jaguar C-X16 alle Stärken der britischen Luxusmarke verkörpern.

Jaguar enthüllt auf der IAA 2011 seine (noch) Studie C-X16. Mit einem kraftvollen und eleganten Design, Aluminiumleichtbauweise und einem leistungsstarken Antriebsstrang will der Jaguar C-X16 alle Stärken der britischen Luxusmarke verkörpern. Der C-X16 bedient sich des von Jaguar über Jahrzehnte verfeinerten Layouts eines Sportwagens mit Frontmotor und Heckantrieb, interpretiert das Konzept mittels eines leistungsstarken Hybrid-Antriebsstrangs und ausgeglichener Gewichtsverteilung aber neu. Die Karosserieform und viele Details deuten zugleich die künftige Jaguar Formensprache an. Der 4,45 Meter lange C-X16 führt erstmals neue Jaguar-Styling-Elemente ein, wie den gerundeten, trapezförmigen Kühlergrill. Die rechteckigen Scheinwerfer lenken das Auge des Betrachters bewusst in die Richtung des ansteigenden Kotflügels und dann weiter entlang der Fahrzeug-Konturen. Die Linienführung der vorderen Kotflügel-Falz wird von einer weiteren, fein ausgeformten Sicke aufgenommen. Sie bildet eine doppelte Krümmung, die von der Gürtellinie aus nach außen und oben zieht und so die für Jaguar charakteristischen hinteren Hüften umfasst. Am Ende fällt diese Charakterlinie nach hinten ab, um ohne Unterbrechung ins Heck auszulaufen. Um die muskulöse Bildung des Karosseriekörpers und die saubere Umströmung der Flanken zu erhalten, wählte Jaguar beim C-X16 bündig anliegende Türgriffe. Auf leichte Berührung reagierende Sensoren aktivieren lautlos kleine Elektromotoren, welche die aus gefrästem Aluminium gefertigten Öffner an Fahrer- und Beifahrerseite ausfahren. Den Anspruch an Minimalismus ließ das Entwicklungsteam auch bei der Aerodynamik walten - das Auto kommt daher ohne aufgesetzte Spoiler oder Flügel aus. Der neu entwickelten V6-Motor mit 3,0 Litern Hubraum und Direkteinspritzung soll für gute Kraftentfaltung sorgen. Er wird von einem Kompressor mechanisch aufgeladen und besteht komplett aus Leichtmetall. Dank dieser modernen Auslegung mobilisiert er 380 PS (280 kW) und ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Drückt der Pilot einen "Boost"-Knopf am Lenkrad, aktiviert ein Elektromotor für die Dauer von maximal zehn Sekunden zusätzlich 95 PS (70 kW) und 235 Nm an Drehmoment. Bis zu einem Tempo von 80 km/h kann dieser Jaguar mit Hilfe von hinter den Sitzen verstauten Lithium-Ionen-Batterien auch rein elektrisch fahren. In Verbindung mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe und dem besonders leichten Aluminium-Chassis sprintet der 1.600 kg leichte Jaguar C-X16 in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Die Vorteile des Hybridsystems sollen sich auch im Verbrauch niederschlagen: Der CO2-Ausstoß beschränkt sich auf 165 g/km; der Verbrauch im kombinierten Fahrzyklus auf 6,9 Liter/100 Kilometer. Schon heute erfüllt das Triebwerk die erst ab 2014 in Kraft tretende Euro 6-Norm. (ar.NET/pha)
 
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