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Engländer mit Herz für Autofahrer |
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Wednesday, 23. March 2011 |
 | | In England fährt man nicht nur auf der anderen Fahrbahnseite, sondern macht auch sonst manches anders als hierzulande: Kurzerhand haben die Engländer die geplante alljährliche Mineralölsteuer-Erhöhung gestrichen und ab heute, 18 Uhr, die Mineralölsteuer um einen Penny gesenkt. Foto: ar.NET | | |
In England gehen die Uhren anders. Da wird nicht nur links gefahren, sondern auch die Politiker scheinen auf der anderen Seite zu stehen.
Wenn im übrigen Europa der Fiskus eifrig am steigenden Benzinpreis mitverdient, dann hat Kanzler George Osborne ein Herz für Autofahrer.
In England gehen die Uhren anders. Da wird nicht nur links gefahren, sondern auch die Politiker scheinen auf der anderen Seite zu stehen.
Wenn im übrigen Europa der Fiskus eifrig am steigenden Benzinpreis mitverdient, dann hat Kanzler George Osborne ein Herz für Autofahrer. Zur Eröffnung der Budget-Debatte hat die konservative Regierung am Mittwochmittag die für nächste Woche geplante alljährliche Mineralölsteuer-Erhöhung um einen Penny (Fuel-Duty-Escalator) für seine gesamte Regierungszeit bedingungslos gestrichen (insgesamt 5 Pennies) und gleichzeitig mit Wirkung von Mittwoch, 18 Uhr, die Mineralölsteuer um einen Penny gesenkt. George Osborne: "Beim Benzinpreis, der uns alle und die ganze Wirtschaft angeht, muss die Regierung zuhören und reagieren."
Obendrein spendieren die Konservativen ihren Gemeinden ein 100-Millionen-Pfund-Schlagloch-Programm zur Reparatur der Winterschäden.
Zur Finanzierung gibt es ab sofort einen "Fair Fuel Stabilizer". Damit schöpft die Regierung mit flexiblem Steuersatz bei den Förderern von Nordsee-Öl und Gas ihren Anteil an den wechselnden Gewinnen aus den enormen Preissteigerungen ab. (ar.NET/um) |