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Kurt Bodewig mit Goldenem Dieselring geehrt |
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Friday, 29. April 2011 |
 | | Der Goldene Dieselring geht in diesem Jahr an Kurt Bodewig. Foto: DVW/ar.NET | | |
Für sein persönliches Engagement und die herausragenden Leistungen der über 70.000 ehrenamtlichen Helfer für die Verkehrssicherheit ehrt der Verband der Motorjournalisten (VdM) den Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, Bundesminister a.
Für sein persönliches Engagement und die herausragenden Leistungen der über 70.000 ehrenamtlichen Helfer für die Verkehrssicherheit ehrt der Verband der Motorjournalisten (VdM) den Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, Bundesminister a.D. Kurt Bodewig. Verliehen wird ihm der Goldene Dieselring des VdM heute während eines Festaktes im Porsche-Museum.
Der Ring, die älteste deutsche Auszeichnung für Verdienste um die Straßenverkehrssicherheit, ist ein Unikat mit einem in das Siegel eingearbeiteten Original-Splitter des ersten Versuchsmotors von Rudolf Diesel aus dem Jahre 1893 und wird seit 1955 alljährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Verkehrssicherheit verdient gemacht haben. In Branchenkreisen hat der Ring in Deutschland inzwischen den Ruf eines "Nobelpreises der Straße" und ist eine begehrte Auszeichnung für all diejenigen, die sich um die Verbesserung der Sicherheit auf deutschen Straßen bemühen.
Bodewig empfängt den Original-Dieselring am heutigen Abend von Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Otte, den Leiter der Unfallforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Otte trug den Ring im vergangenen Jahr. Er erhält nun eine 1:1-Kopie davon zum ständigen Verbleib und als Zeichen der Zugehörigkeit zum Kreis der Dieselringträger. 2011 verleiht der VdM den Goldenen Dieselring im 56. Jahr an den 62. Dieselring-Träger.
Der diesjährige Preisträger, Kurt Bodewig, hatte sich bereits als Parlamentarischer Staatssekretär ab 2000 und dann als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sehr engagiert für die Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Als Meilenstein gilt beispielsweise der von Bodewig auf den Weg gebrachte "Verkehrsbericht 2000". Darin wurde erstmals das Konzept einer integrierten Verkehrspolitik als Grundlage für eine mobile Zukunft beschrieben, basierend auf einem modernen und gut ausgebauten Verkehrssystem, das den Kriterien der Nachhaltigkeit und Sicherheit gerecht wird. Das integrierte "Verkehrssicherheitsprogramm 2001" war über eine Dekade Handlungsmaßstab für die Verkehrssicherheitsarbeit der Politik. (ar.NET/arie) |