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WRC 2012: Volkswagen begeistert bei der "Monte"
Friday, 20. January 2012
2012 bestreitet Volkswagen mit zwei Fabia S2000 der Konzernmarke ?koda die komplette Rallye-WM in der kleineren S2000-Klasse. Die Einsätze dienen als Vorbereitung auf die Saison 2013, in der Volkswagen mit dem Polo R WRC dann in der Königsklasse des Rallye-Sports antreten. Foto: VWM/ar.NET
2012 bestreitet Volkswagen mit zwei Fabia S2000 der Konzernmarke ?koda die komplette Rallye-WM in der kleineren S2000-Klasse. Die Einsätze dienen als Vorbereitung auf die Saison 2013, in der Volkswagen mit dem Polo R WRC dann in der Königsklasse des Rallye-Sports antreten. Foto: VWM/ar.NET
 
Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia haben bei ihrem ersten Rallye-Einsatz bei der 80. Rallye Monte Carlo für Volkswagen einen furiosen Auftakt hingelegt, bevor sie auf der zehnten Wertungsprüfung nach einem spektakulären Unfall ausschieden.

Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia haben bei ihrem ersten Rallye-Einsatz bei der 80. Rallye Monte Carlo für Volkswagen einen furiosen Auftakt hingelegt, bevor sie auf der zehnten Wertungsprüfung nach einem spektakulären Unfall ausschieden. Nach einer vorsorglichen Untersuchung im "Centre Hospitalier de Valence" konnten beide das Krankenhaus am Donnerstagabend wieder verlassen. Der Rallye-Tross wird nach der letzten Etappe am Freitagnachmittag von Valence nach Monaco umziehen und dort bis zur Zielankunft am Sonntag Quartier beziehen.Auf der 21,66 Kilometer langen Wertungsprüfung von Lamastre über Gilhoc nach Alboussière kam der koda S2000 bei Tempo 160 von der Strecke ab. Für Ogier und Ingrassia bedeutete der Unfall unglücklicherweise das vorzeitige Aus bei dem legendären Rallye-Klassiker. Zuvor hatten beide im gegenüber den WRC-Autos leistungsmäßig unterlegenen S2000 koda eine beeindruckende Leistung gezeigt. Der Volkswagen-Werkspilot fuhr mit seinem Co-Pilot zwischenzeitlich sogar bis auf den vierten Rang im Gesamtklassement vor. "Das war der heftigste Abflug meiner Karriere. Wir hatten Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist", erklärte Ogier nach dem Unfall. "Ich habe mich im Auto sehr wohl gefühlt. Wir hatten einen sehr guten Speed. Die schwierigen Bedingungen waren für uns ideal, denn so konnten wir einigermaßen mit der WRC-Kategorie mithalten." Und Co-Pilot Ingrassia ergänzt: "Wir haben versucht, an der Stelle leicht zu cutten. Dabei hat es den Wagen ausgehebelt und bei dem hohen Tempo gab es keine Chance mehr, das Auto zu kontrollieren. Beim Aufprall habe ich mir leicht den Arm geprellt, aber gebrochen ist wohl glücklicherweise nichts." "Zunächst sind wir sehr froh darüber, dass Sébastien und Julien soweit wohlauf sind", sagte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Natürlich ist es schade, dass beide nicht die Zielankunft in Monaco feiern können. Vor allem, weil Sébastien bis dahin eine sehr starke fahrerische Leistung gezeigt hat. Sein Speed war enorm auf den ersten Etappen. Das beweist, dass wir mit Ogier einen Fahrer mit großem Potenzial verpflichtet haben. Wir freuen uns auf die weiteren Rallyes mit beiden." Neben Ogier startet das Volkswagen Werksteam bei der "Monte" mit Kevin Abbring. Der Niederländer bestritt mit seiner belgischen Beifahrerin Lara Vanneste bereits 2011 die Rallye Großbritannien für Volkswagen und sicherte sich den Sieg in der S2000-Klasse. Vor der Ankunft in Monaco und den letzten Etappen liegt das junge Duo auf einem hervorragenden zwölften Platz in der Gesamtwertung als zweitbestes Auto der S2000-Klasse. 2012 bestreitet Volkswagen mit zwei Fabia S2000 der Konzernmarke koda die komplette Rallye-WM in der kleineren S2000-Klasse. Die Einsätze dienen als Vorbereitung auf die Saison 2013, in der Volkswagen mit dem Polo R WRC dann in der Königsklasse des Rallye-Sports antreten. (ar.NET/pha) 
 
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