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VW Polo-Cup: Bremsen wichtiger als Gas geben
Tuesday, 19. June 2007
VW Polo-Cup. Foto: ar/Volkswagen
VW Polo-Cup. Foto: ar/Volkswagen
 
Wer später bremst, ist länger schnell ? diese schmissige Motorsport-Devise gilt für die Nachwuchs-Piloten aus dem VW Polo-Cup am kommenden Wochenende, 23. und 24. Juni 2007, auf dem Norisring in Nürnberg ganz besonders. Neben der sportlichen Fitness der Fahrer ? bei 22 Rennrunden muss vor den Spitzkehren 44 Mal mit voller Kraft gebremst werden ? ist auf Deutschlands einzigem Stadt-Kurs vor allen Dingen die Bremsanlage des 150 PS starken Renn-Polo gefordert.

Das sechste Saisonrennen der von ADAC und Volkswagen gemeinsam getragenen DTM-Partnerserie verspricht Motorsport pur. ?Der Norisring zählt zu den großen Traditionskursen und ist seit vielen Jahren nahezu unverändert geblieben. Vor den beiden Spitzkehren ist beim Anbremsen aus hohem Tempo sehr viel Gefühl gefragt, um den optimalen Bremspunkt zu treffen und anschließend möglichst viel Schwung aus der Kurve mitzunehmen. Der Norisring verlangt Fahrer und Auto dabei sehr viel ab?, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

An der Grundig-Kehre verzögern die 24 Nachwuchsfahrer ihre Autos von Tempo 180 binnen 110 Meter auf Stadt gerechte 50 km/h, an der Dutzendteich-Kehre wird von 150 km/h auf etwa 55 km/h herunter gebremst. Dabei werden die Bremsen bis zu 500 Grad heiß. Das Norisring-Rennen beginnt am Sonnabend, 23. Juni 2007, um 8.30 Uhr mit dem halbstündigen freien Training. Am Nachmittag startet um 16.25 Uhr das Zeittraining über 30 Minuten. Das Rennen selbst geht am Sonntag, 24. Juni 2007, um 9 Uhr los.

Der ADAC Volkswagen Polo-Cup zählt zu den populärsten Markenpokal-Rennserien und genießt den Ruf, einen idealen Einstieg in den professionellen Rennsport zu bieten. Ausgetragen wird die Nachwuchs-Meisterschaft mit technisch identischen Renn-Polo, die von einem seriennahen 150 PS starken FSI-Vierzylinder-Motor mit zwei Litern Hubraum angetrieben und unter den Fahrern getauscht werden. In der Saison 2007 umfasst der Polo-Cup zehn Rennen an acht DTM-Wochenenden. (ar/jri)
 
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