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Toyota holt sich den Nürburgring-Rundenrekord für E-Fahrzeuge |
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Wednesday, 31. August 2011 |
 | | Der EV P100 "elektrisiert" den Motorsport. Foto: Toyota/ar.NET | | |
Als erstes elektrisch betriebenes Fahrzeug hat der EV P001 der Toyota Motorsport GmbH (TMG) eine Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings in weniger als acht Minuten zurückgelegt.
Als erstes elektrisch betriebenes Fahrzeug hat der EV P001 der Toyota Motorsport GmbH (TMG) eine Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings in weniger als acht Minuten zurückgelegt. Nordschleifen-Spezialist Jochen Krumbach benötigte am 29. August mit dem in Köln von der Toyota Motorsport GmbH (TMG) aufgebauten Rennprototypen für die 20,8 Kilometer lange Eifelstrecke sieben Minuten und 47,794 Sekunden. Der bisherige Rekord für batterieelektrische Fahrzeuge stand bei 9 Minuten und 1,338 Sekunden.
Der TMG EV P001 wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die zusammen ein Drehmoment von 800 Newtonmetern bereitstellen. Damit beschleunigt der Prototyp wie ein Motorrad. Bereits nach 3,9 Sekunden wird die 100 km/h-Marke erreicht. Höchstgeschwindigkeit 260 km/h. Die Motoren leisten zusammen 280 kW/375 PS.
Der Antrieb des Rennwagens bezieht seine Energie aus einer Lithium-Ceramic-Batterie, die mit einer Spannung von 520 Volt arbeitet und insgesamt 41,5 kW/h speichert. Der Akku trägt 350 Kilogramm zu den 970 Kilogramm Gesamtgewicht des Rennwagens bei. Der offene Prototyp hat einen Radstand von 2.37 Metern bei einer Länge von 4,19 Metern. Er ist 1,79 Meter breit, aber nur 1,07 Meter hoch.
Am Tag der Rekordfahrt spielte das Eifelwetter dem Team in die Karten. Es blieb trocken, allerdings war die Streckentemperatur relativ niedrig. Die Nordschleife des Nürburgrings stellt für elektrisch betriebene Rennwagen mit ihren vielen Steigungen, dem hohen Vollgasanteil und den großen Höhenunterschieden eine besondere Herausforderung dar.
Diese Fahrleistungen beweisen, dass Motorsport auch mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen nichts von seiner Faszination einbüßt. Der Antriebsstrang des Rekord-Prototyps ist für künftige Motorsportserien geeignet. TMG startet bereits im kommenden Jahr die kommerzielle Produktion des Antriebssystems. (ar.NET/um) |