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Der Countdown läuft. Noch vier Monate haben die
mehr als 3.000 Teilnehmer des Shell Eco-marathon Zeit, an ihren
Fahrzeugen zu tüfteln, bevor am 6. Mai am EuroSpeedway Lausitz der
Startschuss zum größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb
fällt. Insgesamt haben sich mehr als 200 Teams aus Europa und Afrika
qualifiziert. Darunter sind 24 Teams aus Deutschland - mehr als je
zuvor. Ziel für die teilnehmenden Teams ist, ein Fahrzeug zu
konstruieren, das mit nur einem Liter Kraftstoff die größtmögliche
Strecke zurücklegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich
ausstößt. Mit dem Shell Eco-marathon unterstreicht das
Energieunternehmen sein Bemühen um nachhaltige Mobilität. Während
beim ersten Wettbewerb im Jahr 1939 der Sieger 21,14 Kilometer mit
einem Liter Kraftstoff erreichte, liegt der aktuelle Rekord, gehalten
von der ETH Zürich, bei 3.836 Kilometern pro Liter. Das entspricht
der Strecke von Berlin nach Moskau und zurück oder einem Verbrauch
von nur 0,026 Litern auf 100 Kilometern. Gestartet wird in zwei Kategorien: Prototypen und UrbanConcepts.
Während der Konstruktionsphantasie bei den Prototypen keine Grenzen
gesetzt sind, ist bei den UrbanConcepts Straßentauglichkeit Pflicht.
Neben Benzin, Diesel und Flüssiggas werden auch alternative Energien
wie GTL, Biokraftstoffe, Solar und Wasserstoff zugelassen. Wurden
beim ersten Wettbewerb 1985 in Frankreich noch alle teilnehmenden
Fahrzeuge mit Benzin angetrieben, so starteten 2009 bereits 64 der
202 Teams aus ganz Europa mit alternativen Energien. Nach acht
gefahrenen Runden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30
Stundenkilometern wird der Kraftstoffverbrauch gemessen und dann
hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug mit einem Liter Kraftstoff oder
dessen Äquivalent in Solarenergie oder Wasserstoff gekommen wäre. Die deutschen Teams kommen aus den Bundesländern
Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen,
Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz, Sachsen
und Sachsen-Anhalt (siehe Übersicht). "Die stetig steigende Anzahl
der Teams aus Deutschland zeigt das wachsende Interesse, Technologien
für eine nachhaltige Mobilität zu entwickeln - gerade auch an
Hochschulen in Deutschland", sagt Dr. Peter Blauwhoff, Vorsitzender
der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding GmbH. Die deutschen Teams kommen aus:
Baden-Württemberg: Offenburg, Rosenfeld, Nürtingen
Bayern: München
Brandenburg: Neuruppin, Senftenberg
Hamburg
Hessen: Hanau, Offenbach, Limburg
Mecklenburg-Vorpommern: Stralsund, Rostock, Güstrow
Nordrhein-Westfalen: Köln
Rheinland Pfalz: Trier
Sachsen: Chemnitz
Sachsen-Anhalt: Halle Mehr Informationen zum Shell Eco-marathon unter:
www.shell.com/eco-marathon |