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Porsche feierte 200. Supercup-Rennen auf dem Nürburgring
Monday, 25. July 2011
Das weltweite Kerngeschäft im Motorsport übernimmt der Porsche 911 und hier der GT3, der schon als Straßenversion die Handschrift der Rennabteilung von Porsche in Weissach trägt. Foto: wmd/ar.NET
Das weltweite Kerngeschäft im Motorsport übernimmt der Porsche 911 und hier der GT3, der schon als Straßenversion die Handschrift der Rennabteilung von Porsche in Weissach trägt. Foto: wmd/ar.NET
 
Der Porsche Mobil 1 Supercup hat gefeiert: Auf dem Nürburgring fand das 200. Rennen des schnellsten internationalen Markenpokals der Welt statt, der seit 1993 im Rahmen der Formel-1-Rennen ausgetragen wird.

Der Porsche Mobil 1 Supercup hat gefeiert: Auf dem Nürburgring fand das 200. Rennen des schnellsten internationalen Markenpokals der Welt statt, der seit 1993 im Rahmen der Formel-1-Rennen ausgetragen wird. Das erste Rennen fand am 25. April 1993 im Rahmen des Grand Prix von San Marino in Imola statt. Bei fast jedem Rennen setzt Porsche prominente Fahrer ein, die im Supercup ihr fahrerisches Können zeigen wollen. Der erfolgreichste VIP-Starter war Mika Häkkinen. Der spätere zweifache Formel-1-Weltmeister gewann 1993 die Supercup-Rennen in Monaco und Budapest. Der jüngste Gesamtsieger war René Rast, der 2010 im Alter von 23 Jahren den Meistertitel holte. Dagegen war der älteste Fahrer, der Franzose Jean-Pierre Malcher: Bei seinem Titelgewinn 1995 war er bereits 45. Der beliebte Supercup war schon auf 19 Rennstrecken rund um den Globus zu Gast. Die meisten Supercup-Rennen wurden in Monaco ausgetragen. Im Fürstentum wurde 19-mal gefahren, gefolgt von Budapest und Silverstone mit jeweils 18 Starts. Nach seinem erfolgreichen Gastspiel beim Porsche Carrera World Cup im Juni stand für den Porsche Mobil 1 Supercup das zweite Nürburgring-Rennen der Saison auf dem Programm. Es war das 200. Rennen der erfolgreichen Supercup-Geschichte und fand nicht auf der legendären Nordschleife statt, sondern auf der Grand-Prix-Strecke. Der Mann der Stunde im Porsche Mobil 1 Supercup ist René Rast. Mit seinem von Lechner Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup gewann der Titelverteidiger aus Frankfurt auf dem Nürburgring das 200. Rennen des schnellsten Markenpokals der Welt. Es war in dieser Saison bereits sein vierter Sieg in Serie. In einem spannenden Rennen bei typischem Eifelwetter verwies er den starken Polen Kuba Giermaziak auf den zweiten Platz und baute damit seine Tabellenführung weiter aus. Mit persönlichen Bestleistungen im Porsche Mobil 1 Supercup glänzten beim Jubiläumsrennen in der Eifel auch William Langhorne und Mathias Lauda. Der für das Team MRS Racing fahrende Amerikaner wurde Zehnter, der Österreicher von Konrad Motorsport, Sohn der Rennlegende Niki Lauda, kam als Elfter ins Ziel. Das weltweite Kerngeschäft im Motorsport übernimmt der 911 und hier der GT3, der schon als Straßenversion die Handschrift der Rennabteilung von Porsche in Weissach trägt. Die Ingenieure bauten auf Basis des 911 mit dem GT3 und GT3 RS zwei Sportwagen für den Einsatz auf der Straße sowie mit dem GT3 Cup und GT3 RSR zwei Rennautos für den Motorsport. Der 911 GT3 ist das ideale Bindeglied zwischen Straßen-Sportwagen und Rennauto für die Rundstrecke. Vom renntauglichen Motor über die Radaufhängung, die zahlreiche Gemeinsamkeiten mit dem Rennsportwagen aufweisen, bis hin zur modifizierten Karosserie und Aerodynamik reichen die Übereinstimmungen von den straßenzugelassenen Autos und den Rennautos. Bei kaum einem anderen, in größerer Stückzahl produzierten Serienfahrzeugen, ist die Verbindung zwischen Motorsport und Sportwagen für die Straße so eng. Der GT3, GT3 RS und GT3 Cup (3,8-Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 450 PS) werden bei Porsche auf der Produktionslinie Werk Zuffenhausen gebaut. Der GT3 RSR als stärkster 911-Rennwagen (4,0-Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 480 PS) in der Manufaktur der Motorsportabteilung in Weissach. (ar.NET/Peter Hartmann)
 
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