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Macau GP 2011: Volkswagen-Piloten ganz vorn |
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Monday, 21. November 2011 |
 | | Alles gegeben, aber den Sieg knapp verpasst - so lautet die Bilanz von Volkswagen bei der 58. Auflage des Formel-3-Grand-Prix in Macau. Foto: wmd/ar.NET | | |
Der 58. Grand Prix von Macau endete für Volkswagen Motorsport mit zwei Podestplätzen. Felipe Nasr und Marco Wittmann belegten in einem von vielen Safety-Car-Phasen und Ausfällen geprägten Rennen die Ränge zwei und drei.
Der 58. Grand Prix von Macau endete für Volkswagen Motorsport mit zwei Podestplätzen. Felipe Nasr und Marco Wittmann belegten in einem von vielen Safety-Car-Phasen und Ausfällen geprägten Rennen die Ränge zwei und drei. Der Macua Grand Prix hat mal wieder seinen Ruf als eine der weltweit schwierigsten Motorsport-Veranstaltungen bestätigt. Im Hauptrennen über 15 Runden sahen nur 13 der 29 Formel-3-Starter die Zielflagge. Drei Mal musste das Safety Car nach Unfällen auf dem engen Stadtkurs ausrücken. Ein Leidtragender dieser Zwischenfälle war Marco Wittmann. Der Deutsche in Diensten des Volkswagen Kundenteams Signature war als Sieger des gestrigen Qualifikationsrennens von der Pole-Position gestartet und verteidigte seine Führung souverän. Nach der frühen ersten von drei Safety-Car-Phasen arbeitete sich der Vize-Meister der Formel 3 Euro Serie 2011 einen Vorsprung von drei Sekunden heraus und lag weiterhin auf Siegkurs. Nach zwei Dritteln des Rennens rückte das neutrale Führungsfahrzeug erneut aus. Dieses Mal nutzten vier Konkurrenten, unter ihnen auch Wittmanns Markenkollege bei Volkswagen, Felipe Nasr, den Windschatten aus und zogen vorbei. Nasr verbesserte sich in den Folgerunden noch auf den zweiten Platz, von dem er auch gestartet war. Wittmann schaffte bei seiner Aufholjagd von Rang fünf noch den dritten Platz. Gemeinsam mit Macau-Sieger Daniel Juncadella kletterten Felipe Nasr und Marco Wittmann, der die schnellste Rennrunde fuhr, auf das Podium des renommierten Einladungsrennens. Ein Trost für Marco Wittmann: Der Grand Prix von Macau war gleichzeitig die letzte von fünf Stationen der "FIA Formula 3 Trophy". Diese 2011 neu geschaffene Wertung beendet er als Vize-Meister und erhält als Lohn die FIA-Superlizenz, die unter anderem zum Start in der Formel 1 berechtigt. "Wir waren am stärksten an diesem Wochenende. Wir haben das Qualifying gewonnen, wir haben das Qualifikationsrennen gewonnen, wir haben den Start gewonnen, wir waren nach der ersten Safety-Car-Phase vorn. Beim zweiten Re-Start hatte ich einfach keine Chance. Die Konkurrenten waren dich hinter mir, haben den Windschatten genutzt und sind rechts und links an mir vorbeigezogen. Ich habe mich noch auf Rang drei vorgekämpft, war dicht hinter den beiden Führenden und dann gab es leider noch die dritte Safety-Car-Phase. Sonst wäre der Sieg möglich gewesen. Volkswagen Motorsport und mein Team Signature dürfen sich aber als Sieger der Herzen fühlen", gab Marco Wittmann nach dem spannenden Rennen auf dem Stadtkurs zu Protokoll. Eine tolle Premiere in Macau feierte Hannes van Asseldonk vom Volkswagen Partnerteam Hitech Racing. Der Niederländer aus der Britischen Formel-3-Meisterschaft, wie alle Markenkollegen in Macau mit einem rund 210 PS starken Vierzylinder-Motoren aus Wolfsburg unterwegs, verbesserte sich vom zehnten Startplatz auf den fünften Rang im Ziel. "Das war ein Rennen voller Überraschungen. Wie erwartet gab es mehrere Safety-Car-Phasen. Ich bin der Meinung, dass Marco Wittmann ein sehr gutes Wochenende hinter sich hat. Leider stand er am Schluss nur auf dem dritten und nicht dem ersten Platz. Die Geschwindigkeit war da, die Leistung war da, das ganze Paket war siegfähig. Auch Felipe Nasr hat bei Carlin einen sehr guten Job gemacht", sagte Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor, nach dem F3-Rennen in Macau. "Ich gratuliere natürlich Daniel Juncadella zum Sieg. Er ist clever gefahren, hat am Ende das nötige Glück gehabt, und er hat es verdient." (ar.NET/pha) |