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24h Nürburgring: Zwei SLS AMG bei ihrer Premiere in den Top Ten
Sunday, 26. June 2011
Tolles 24h-Rennen für den neuen SLS AMG GT3: Nach dem ersten Viertel des Rennens um 22 Uhr hatten sich insgesamt drei SLS in der Spitzengruppe etabliert, die nach sieben Stunden schon eine  Dreifachführung hielten. Foto: UnitedPictures/ar.NET
Tolles 24h-Rennen für den neuen SLS AMG GT3: Nach dem ersten Viertel des Rennens um 22 Uhr hatten sich insgesamt drei SLS in der Spitzengruppe etabliert, die nach sieben Stunden schon eine Dreifachführung hielten. Foto: UnitedPictures/ar.NET
 
Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beendete sein erstes 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit den Plätzen sechs und sieben - eine tolle Leistung für den Neuling beim Eifel-Marathon.

Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beendete sein erstes 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit den Plätzen sechs und sieben - eine tolle Leistung für den Neuling beim Eifel-Marathon. Kenneth Heyer/Thomas Jäger/Jeroen Bleekemolen/Jan Seyffarth erzielten im SLS AMG GT3 von Black Falcon mit Rang sechs das beste Ergebnis für den Flügeltürer beim 24h Rennen. Dahinter folgte das Team von Heico Motorsport, das mit den Fahrern Lance David Arnold/Alexander Margaritis/Christopher Brück/Christiaan Frankenhout 18 Stunden lang auf Podiumskurs gefahren war und den sensationellen GT3-Klassensieg schon vor Augen hatte, dann aber nach 150 der insgesamt 156 Runden auf Rang sieben zurückfiel. Mit einer sehr guten Leistung im Qualifying waren drei der seriennahen Flügeltürer in die ersten drei Startreihen gefahren und hatten das hohe Performance-Potenzial des SLS AMG unterstrichen. Das 24-Stunden-Rennen auf legendären Nordschleife und dem Grand-Prix-Strecke war einer der Höhepunkte im Kundensportprogramm 2011 von Mercedes-AMG. Insgesamt acht neue SLS AMG GT3, basierend auf dem Serienfahrzeug von Mercedes-Benz, die alle von Privatteams eingesetzt wurden, hatten das traditionelle Rennen auf dem Nürburgring zweimal rund um die Uhr aufgenommen. Chris Mamerow/Armin Hahne/Pierre Kaffer im Flügeltürer von Mamerow Racing starteten nach einer tollen Leistung beim Qualifying aus der ersten Startreihe - gleich neben ihnen der Ferrari auf Pole Position. Von Beginn an entwickelte sich auf abtrocknender Strecke ein spannendes Rennen. Chris Mamerow übernahm in der ersten Runde die Führung, gefolgt von Lance David Arnold im SLS von Heico Motorsport. Nach dem ersten Viertel des Rennens um 22 Uhr hatten sich insgesamt drei Mercedes-Benz SLS AMG GT3 in der Spitzengruppe etabliert, die nach sieben Stunden schon eine hervorragende Dreifachführung hielten. Bernd Schneider, fünfmaliger DTM-Champion und seit Beendigung seiner DTM-Karriere AMG-Markenbotschafter sowie Testfahrer für Mercedes-AMG, sagte nach dem 24h Rennen auf dem Nürburgring: "Unsere Kundenteams hatten sich optimal auf das 24-Stunden-Rennen vorbereitet, was sich bereits im Qualifying zeigte. Drei Flügeltürer unter den Top Sechs der Startaufstellung ließen auf einen Podiumsplatz hoffen." Schneider, der auch an der Entwicklung des SLS AMG GT3 beteiligt war, erläuterte weiter: "Am Ende zeigte sich jedoch, dass das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seine eigenen Gesetze hat. Besonders hart traf es das Team von Mamerow, die in Führung liegend ohne eigene Schuld durch einen Unfall ausfiel, und Heico Motorsport, die auf dem dritten Platz liegend 40 Minuten vor Schluss noch zurückfielen. So ist Motorsport eben. Immerhin, der auf Basis des Serienautos entwickelte Flügeltürer war das ganze Wochenende über immer bei den Schnellsten." Und das will in diesem hochkarätig besetzten Starterfeld von etablierten Marken sehr viel heißen. Schließlich war es für den SLS AMG GT3 der erste Start bei solch einem harten 24-Stunden-Marathon. Es war für den Flügeltürer-Sportwagen eine Premiere nach Maß, wenn auch das Podium nur knapp verpasst wurde, so hat vor dem Start kaum jemand an das Podium bei diesem Premieren-Rennen gedacht. (ar.NET/Peter Hartmann)
 
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