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24h Nürburgring: Volkswagens Dakar-Asse siegreich |
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Sunday, 26. June 2011 |
 | | Die drei Dakar-Sieger Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah, Giniel de Villiers und Klaus Niedzwiedz pilotierten den 330 PS starken Scirocco neben dem Klassensieg auf einen guten 27. Gesamtrang. Foto: UnitedPictures/ar.NET | | |
Glück und Pech lagen beim 24h-Rennens am Nürburgring dicht beieinander für die Volkswagen-Crew um Motorsport-Direktor Kris Nissen. Mit dem Doppelsieg in ihrer Klasse wiederholten die beiden blauen Biogas-Scirocco GT24-CNG ihren Erfolg des Vorjahres.
Glück und Pech lagen beim 24h-Rennens am Nürburgring dicht beieinander für die Volkswagen-Crew um Motorsport-Direktor Kris Nissen. Mit dem Doppelsieg in ihrer Klasse wiederholten die beiden blauen Biogas-Scirocco GT24-CNG ihren Erfolg des Vorjahres. Die drei Dakar-Sieger Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah, Giniel de Villiers und Klaus Niedzwiedz pilotierten den 330 PS starken Scirocco neben dem Klassensieg auf einen guten 27. Gesamtrang.
Weniger glücklich lief die mit Spannung erwartete Premiere der drei 450 PS starken Golf24. Die innerhalb kurzer Zeit aufgebauten Rennprototypen, die auch als Hommage an 35 Jahre Golf GTI an den Start gingen, mussten das 24-Stunden-Rennen leider vorzeitig beenden. Nach einer beeindruckenden Leistung im ersten Renndrittel, wo unter anderem Volkswagen-Pilot Thomas Mutsch sich ein spektakuläres Duell mit "Strietzel" Stuck lieferte und mit dem Allrad-Golf den Lamborghini der Nordschleifen-Legende vor sich herjagte, ereilte die Volkswagen-Crew in der Nacht zwei Ausfälle in nur 15 Minuten. Das Auto mit Mutsch/Simon/Ekblom/Mortara fiel nach Unfall aus. DTM-Pilot Edoardo Mortara kollidierte am Samstag gegen 22.15 Uhr bei der Einfahrt in die Boxengasse mit einem anderen Fahrzeug und schlug frontal in die Streckenbegrenzung ein. Nach dem Unfall wurde der 24 Jahre alte Italiener sicherheitshalber in Begleitung von Volkswagen Teamarzt Dr. Johannes Peil ins Krankenhaus nach Adenau gebracht, das er nach eingehender Untersuchung am gleichen Abend verlassen konnte.
Nur zehn Minuten später musste der Golf24 von Peter Terting, Nicki Thiim, Franck Mailleux und René Rast aufgrund eines Getriebeschadens das Rennen vorzeitig beenden. Das gleiche Schicksal ereilte am Sonntagmittag auch den Golf24 pilotiert von den früheren Formel-1-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell sowie Patrick Bernhardt und René Rast, der ebenfalls mit Getriebeproblemen vorzeitig in die Box kam.
Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor, zog nach dem Marathon eine kurze Bilanz: "Das extrem anspruchsvolle 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist kein Wunschkonzert und wir hätten uns sicherlich mit dem Einsatz des neuen Rennprototypen Golf24 mehr erwünscht. Wenn man einen Rennwagen entwickelt, muss man an die Grenzen gehen, um ein wettbewerbsfähiges Auto auf die Räder zu stellen. Wir sind an diesem Wochenende sicher nicht die Einzigen, die noch Hausaufgaben mit nach Hause nehmen. Trotzdem haben wir mit dem Golf24 ein sehr schnelles und gutes Konzept präsentiert. Den Fans haben wir im ersten Renndrittel mit dem schnellsten Renngolf aller Zeiten eine gute Show geboten. Auch unsere drei Dakar-Gewinner haben wie alle anderen Scirocco-Piloteneinen hervorragenden Job gemacht und das Auto hat erneut eine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit." (ar.NET/pha) |