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24h Nürburgring: Staffelstabübergabe im Hause Stuck
Monday, 27. June 2011
Hans-Joachim Stuck mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand. In dieser Formation starteten sie auch bei den ADAC GT Masters 2011. Foto: ADAC/ar.NET
Hans-Joachim Stuck mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand. In dieser Formation starteten sie auch bei den ADAC GT Masters 2011. Foto: ADAC/ar.NET
 
Für einen würdigen Abschied aus seiner Rennfahrerkarriere hat Hans-Joachim Stuck selbst gesorgt, als er am Wochenende mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand in der Grünen Hölle am 24-Stunden-Rennen teilnahm.

Für einen würdigen Abschied aus seiner Rennfahrerkarriere hat Hans-Joachim Stuck selbst gesorgt, als er am Wochenende mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand in der Grünen Hölle am 24-Stunden-Rennen teilnahm. Das Stuck-Team griff mit Dennis Rosteck als Viertem im Bunde mit einem Lamborghini Gallardo vom Team Reiter Engineering an und fuhr am Ende auf einen beachtlichen 15. Platz. Bei den 24 Stunden auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings ging es für den 60-jährigen "Strietzel" aber mehr als nur um das Stillen seiner Rennfahrerleidenschaft. Es sollte der Abschiedslauf in seiner Karriere werden, es sollte die Familienehre hochgehalten und der Staffelstab der jüngeren Generation übergeben werden. All das hat sich Stuck erfüllt. Wie schon sein Vorbild, Vater Hans (1900 bis 1978), hat auch Hans-Joachim Stuck seine Leidenschaft an seine beiden Söhne Johannes (24) und den 19-jährigen Ferdinand weitergeben. Nun ist für ihn, der auf seinem 40-jährigen Rennkonto 411 Rennerfolge und sieben Grand-Prix-Siege verbuchen konnte, die Arbeit getan: "Jetzt kann ich meinen Söhnen nichts mehr beibringen, sie wissen nun alles über den Nürburgring", sagte Stuck nach dem Höllenritt in der Eifel sichtlich gerührt. Und das mag nicht nur an der sportlichen Höchstleistung gelegen haben, die allen Teilnehmern im Feld abverlangt wurde. Ein Stückchen Stucksches Déjà-vu war wohl auch dabei, denn auch er nahm 1970 als 19-Jähriger die Nordschleife unter die Räder. Und gewann. (ar.NET/arie) Weitere Fotos unter UnitedPictures.com.
 
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