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24h Nürburgring: Porsche triumphiert |
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Sunday, 26. June 2011 |
 | | Audi R8 im Einsatz. Foto: UnitedPictures/ar.NET | | |
Der 24-Stunden-Ritt auf der Nürburgring-Nordschleife ist beendet. Zwei neue Gewinner sind zugleich auch zwei alte: der Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing und Michelin.
Der 24-Stunden-Ritt auf der Nürburgring-Nordschleife ist beendet. Zwei neue Gewinner sind zugleich auch zwei alte: der Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing und Michelin. Aus Erfahrung gut auch das Fahrerquartett: Timo Bernhard, Lucas Luhr, Marc Lieb und Romain Dumas haben bereits erfolgreiche Erfahrungen im vergangenen Jahr in Le Mans gesammelt.
Nach einer turbulenten Auftaktphase setzte sich das Porsche-Team gegen Mitternacht an die Spitze und verteidigte diese Position bis ins Ziel. Gut zusammen unterwegs waren Manthey Racing und Reifenhersteller Michelin bereits von 2006 bis 2009, als die Partner bei dem Langstreckenklassiker vier Siege einfahren konnten.
Mehr als 200.000 wetterfeste Fans erlebten entlang des Grand-Prix-Kurses und der Nordschleife des Nürburgrings ein Rennsport-Festival der Extraklasse. Bereits der Start in die Hatz zweimal rund um die Uhr verlief auf abtrocknender Strecke überaus spannend. Noch vor der ersten Kurve pressten sich gleich drei der spektakulären Mercedes SLS AMG GT3 am Ferrari des Teams Farnbacher vorbei, der die Poleposition erobert hatte. Aus der ersten Runde kehrte der Flügeltürer des Teams Mamerow-Racing als Führender zurück. Lange Zeit zählten Chris Mamerow, Armin Hahne und Pierre Kaffer zu den Anwärtern auf einen Platz auf dem Podest. Erst ein Unfall in der Nacht beendete diesen Traum für die Startnummer 30.
Es waren einige Favoriten, die dem Sprint-Charakter dieses Langstreckenrennens ihren Tribut zollen mussten. Dazu zählte der Ferrari F458 Italia GT (Aufhängungsschaden) ebenso wie der Werks-BMW M3 GT von Dirk Müller, Dirk Adorf und Dirk Werner (defekte Bremsanlage) und auch der innovative Hybrid-Porsche 911 GT3 R. Der Technologieträger fuhr die Box zweimal zum Getriebetausch an, wurde in eine Kollision verwickelt und erreichte das Ziel als 28.
Des einen Leid, des anderen Freud: Probleme der Konkurrenz konnten Bernhard, Lieb, Luhr und Dumas für sich nutzen. Obwohl sie sich in den heutigen Morgenstunden mit schnellen Runden etwas von ihren Verfolgern absetzen konnten, blieben der BMW M3 GT der Vorjahressieger Jörg Müller, Augusto Farfus, Pedro Lamy und Uwe Alzen sowie der SLS-Mercedes des Michelin Partners Heico Motorsport mit Lance David Arnold, Alexander Margaritis, Christopher Brück und Christiaan Frankenhout am Steuer in der gleichen Runde. Der schwäbische Flügeltürer sah wie der sichere Drittplatzierte aus, doch ein Defekt in der 24. und letzten Stunde reichte das Team auf Rang sieben durch.
Profiteur vom Pech der Schwaben war der bestplatzierteste Audi R8 LMS. Den Zehnzylinder mit der Startnummer 14 führte das Werksteam Phoenix Racing mit Marc Basseng, Andrea Piccini, Frank Stippler und Le Mans-Sieger Marcel Fässler über die Strecke. Ihm folgten zwei weitere R8 auf die Ränge vier und fünf mit Frank Stippler, Marc Hennerici, Christopher Haase und Markus Winkelhock sowie Mattias Ekström, Timo Scheider, Marco Werner und Christian Abt. (ar.NET/arie)
Gesamtergebnis 24 Stunden Nürburgring 2011:
1. Bernhard/Lieb/Luhr/Dumas: Porsche 911 GT3 RSR - 156 Runden
2. J. Müller/Farfus/Lamy: BMW M3 GT - 4.23,7 min. zurück
3. Basseng/Fässler/Piccini/Stippler: Audi R8 LM GT3 - 1 Runde zurück
4. Stippler/Hennerici/Haase/Winkelhock:Audi R8 LM GT3 - 1 Runde zurück
5. Ekstrom/Scheider/Werner/Abt: Audi R8 LM GT3 - 2 Runden zurück
6. Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyfahrt: Mercedes SLS AMG GT3 - 3 Runden zurück
7. Arnold/Margaritis/Brück/Frankenhout: Mercedes SLS AMG GT3 - 3 Runden zurück
8. Farnbacher/Simonsen/Seefried/ Melo: Ferrari F458 Italia GT - 4 Runden zurück
9. Abbelen/Schmitz/Kentenich/Bergmeister: Porsche 911 GT3 R - 4 Runden zurück
10. Weiss/Kainz/Jacobs/Brumbach: Porsche 911 GT3 MR - 5 Runden zurück
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