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24h Nürburgring: Audi feiert Klassensiege auf der Nordschleife |
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Sunday, 26. June 2011 |
 | | Der Traum vom ersten Audi-Gesamtsieg beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel erfüllte sich indes nicht. Die GT2-Fahrzeuge von Porsche, BMW und Ferrari waren den GT3-Fahrzeugen beim 24-Stunden-Rennens überlegen. Foto: UnitedPictures/ar.NET | | |
Auch bei seinem dritten Einsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war der Audi R8 LMS Klassenbester. Der Mittelmotor-Sportwagen der Audi AG gewann zum dritten Mal in Folge die Klasse für GT3-Fahrzeuge und belegte wie im Vorjahr den dritten Platz in der Gesamtwertung.
Auch bei seinem dritten Einsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war der Audi R8 LMS Klassenbester. Der Mittelmotor-Sportwagen der Audi AG gewann zum dritten Mal in Folge die Klasse für GT3-Fahrzeuge und belegte wie im Vorjahr den dritten Platz in der Gesamtwertung. Vor 250.000 Zuschauern beeindruckte auch der Audi TT RS: Als bester Fronttriebler im 202 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld kam der Entwicklungsträger der quattro GmbH auf Gesamtrang 14 und als Sieger der Klasse SP 4T ins Ziel. In einem spannenden Finale ging der Audi R8 LMS (Startnummer 14) des Audi Sport Team Phoenix mit der Besatzung Marc Basseng/Marcel Fässler/Frank Stippler 43 Minuten vor Rennende an dem bis dahin in der Klasse führenden Mercedes SLS vorbei, als dieser mit einem technischen Problem die Box ansteuern musste. Christopher Haase/Marc Hennerici/Markus Winkelhock (Audi Sport Team Phoenix) und Mattias Ekström/Timo Scheider/Marco Werner (Audi Sport Team Abt Sportsline) komplettierten mit den Gesamträngen vier und fünf am Ende sogar einen Audi-Dreifacherfolg in der GT3-Klasse.
Der Traum vom ersten Gesamtsieg der Marke beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel erfüllte sich indes nicht. Die GT2-Fahrzeuge von Porsche, BMW und Ferrari waren den GT3-Fahrzeugen bei der 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens überlegen. "Es hatte sich schon im Qualifying angedeutet, dass unser R8 LMS mit der aktuellen Einstufung nicht das schnellste Auto ist", erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Das hat sich im Rennen bestätigt. Zudem ist keines unserer vier Werksautos völlig frei von Zwischenfällen über die Runden gekommen." Der am Ende bestplatzierte Audi R8 LMS mit der Startnummer "14" verlor kurz vor 21 Uhr rund vier Minuten durch einen losen Frontsplitter. Am frühen Sonntagmorgen wurde der Frontsplitter gewechselt, was einen zusätzlichen Zeitverlust von 2.50 Minuten bedeutete. Trotzdem konnten sich Basseng/Fässler/Stippler noch auf Rang drei nach vorn kämpfen.
Der zweite Audi R8 LMS des Audi Sport Team Phoenix mit der Startnummer "15" hatte in der Anfangsphase eine Berührung, die eine kurze Reparatur zur Folge hatte. Am Sonntagmorgen verlor Markus Winkelhock Zeit im Verkehr, weil die Lichthupe nicht mehr funktionierte und er die langsameren Fahrzeuge nicht auf sich aufmerksam machen konnte. Mit einem Wechsel des Lenkrads wurde das Problem behoben. Hinter das Schwesterauto fielen Christopher Haase, Marc Hennerici und Markus Winkelhock Sonntagmittag am Ende unter anderem deswegen zurück, weil bei zwei Tankvorgängen Zeit verloren ging. Mattias Ekström, Timo Scheider und Marco Werner lagen im Audi R8 LMS (Startnummer 16) des Audi Sport Team Abt Sportsline in der Nacht zeitweise auf dem zweiten Gesamtrang, ehe Marco Werner um 4:53 Uhr morgens unverschuldet in eine Kollision verwickelt wurde, bei der die Frontpartie des R8 LMS stark beschädigt wurde. Die Reparatur dauerte zwar nur fünf Minuten, warf den R8 aber aus der Spitzengruppe.
Der zweite Audi R8 LMS des Audi Sport Team Abt Sportsline (Startnummer 17) verlor bereits zu Beginn der dritten Stunde 20 Minuten, als sich ein Relais lockerte und die Bordelektronik des R8 LMS lahm legte. Auf den 66. Platz zurückgefallen, hatten sich Christian Abt, Christer Jöns, Luca Ludwig und Christopher Mies schon wieder auf den achten Gesamtrang nach vorn gearbeitet, als Luca Ludwig im Streckenabschnitt "Quiddelbacher Höhe" um 3:34 Uhr Opfer des einsetzenden Nieselregens wurde und von der Strecke rutschte. Die Reparatur des beschädigten Hecks kostete 40 Minuten. Von Platz 18 kam die Startnummer "17" noch bis auf Platz zwölf nach vorne. Damit sahen alle vier gestarteten Werks-R8 die Zielflagge. (ar.NET/pha) |