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BMW rügt die Entscheidung der Berliner Polizei für Moto Guzzi |
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Sunday, 2. November 2008 |
Unverständlich nennt BMW Motorrad-Chef Hendrik von Kuenheim die Entscheidung der Berliner Polizei, in Zukunft statt der bisher üblichen BMW-Polizei-Motorräder nun Motorräder vom italienischen Wettbewerber Moto Guzzi zu kaufen. Die für uns nicht nachvollziehbare Entscheidung gegenüber einem großen Arbeitgeber der Stadt hat uns hart getroffen, so von Kuenheim.
Das BMW-Motorradwerk in Spandau produziert mit mehr als 2000 Mitarbeitern jährlich rund 100 000 Motorräder, darunter 7000 Behördenmaschinen. Damit zählt BMW zu den wenigen wichtigen Industrieunternehmen in Berlin. Trotz allgegenwärtiger Kostennachteile halten wir am Standort Berlin fest, so der BMW-Motorradchef. BMW könne nur schwer nachvollziehen, dass trotz deutlicher technischer Vorteile der BMW-Motorräder ausschließlich finanzpolitische Erwägungen den Ausschlag gegeben hätten. (ar/Sm) |