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Vorstellung Toyota iQ: Klein, kompakt und wendig durch die Stadt
Wednesday, 26. November 2008
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
 
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
Toyota iQ. Foto: ar/Toyota
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota iQ. Foto: UnitedPictures
Toyota hat im italienischen Mailand sein neuestes Familienmitglied, den iQ, vorgestellt. Dabei steht das i für innovativ und das Q für Qualität. Der kleine Japaner bietet Platz für drei plus eine Person. Die Reduzierung auf das Wesentliche ist eine weit komplexere Aufgabe, als es zunächst scheint. Toyota will mit dem neuen Modell zudem seine Marktposition im Umweltschutz weiter stärken. Um dieses auszutesten muss der Kunde mindestens 12 700 Euro für den kleinen Benziner investieren.

Mit seiner Länge von unter drei Metern peilt Toyota die Kunden an, die in der Großstadt ein wendiges Fahrzeug brauchen, das nur wenig Parkraum beansprucht. Der iQ ist nach Aussage des Herstellers damit der kleinste Viersitzer der Welt. Wobei der Autobauer selbst davon spricht, dass der iQ Platz für 3+1 Personen bietet. Dies wird durch eine neue Gestaltung erreicht.

Die Platzierung der vier Räder an den äußersten Ecken des Fahrzeugs verleiht dem iQ einen entschlossenen, selbstsicheren Auftritt. Auch die kräftigen Stoßfänger des Japaners tragen dazu bei. Überhänge fehlen nahezu komplett, und die Konzentration der gesamten Fahrzeugmasse innerhalb des kurzen Radstands verhelfen ihm zu Agilität und Präzision in Kurven. Die Heckansicht wird von vertikalen Linien dominiert, während die Gestaltung der Heckleuchten den Auftritt des iQ noch unterstreichen.

15-Zoll-Leichtmetallräder im Sechsspeichen-Design füllen die Radhäuser aus. Bei der Betrachtung von schräg hinten, erkennt man eine prägende Linie, die nahtlos von der Dachkante über die B-Säule verläuft und die hinteren Seitenfenster umkurvt, ehe sie an den starken, geometrisch geformten Radhäusern endet.

Um den iQ weiter schrumpfen zu lassen wurde das Differenzial nach vorn vor den Motor verlegt, die Distanz zwischen dem vorderen Stoßfänger und dem Gaspedal um 120 Millimeter reduziert. Dadurch fällt erstens der Motorraum an sich kleiner aus, zweitens ermöglicht das neue Differenzial, die Vorderräder weit nach vorn zu versetzen und den vorderen Überhang zu verkürzen. Das Lenkgetriebe ist höher und weiter hinten im Motorraum angeordnet. Dadurch ließ sich der Motorraum beträchtlich verkleinern und der vordere Überhang nochmals verkürzen. Der herkömmliche, unter dem Rücksitz eingebaute Kraftstofftank wurde durch einen ultra-flachen Unterflur-Tank von nur 120 Millimetern Bauhöhe ersetzt. Dies gestattete es, die Hinterräder 440 Millimeter weiter nach vorn zu verlegen.

Die Rückenlehnen wurden verschlankt und geben so auf Kniehöhe 40 Millimeter mehr Beinfreiheit. Durch eine neuartige Sitzrahmenstruktur und optimale Konstruktion der Bedienmechanismen sorgt das neuartige Sitzdesign für einen Raumgewinn ohne Verlust an Sitzkomfort.

Durch eine deutliche Verkleinerung der Klimaanlage gewannen die Toyota-Konstrukteure Platz ohne Einbußen bei der Leistungsfähigkeit. Als Ergebnis konnte die asymetrische Armaturentafel im Bereich vor dem Beifahrersitz weiter nach vorn gezogen und so viel Platz für den Mitfahrer gewonnen werden. Der kommt durch die weite Längsrichtung automatisch auch dem dahinter Sitzenden zugute.

Darüber hinaus entfällt das herkömmliche Handschuhfach, das bei Bedarf durch eine herausnehmbares iQ Pocket ersetzt werden kann. Hinter dem Fahrersitz steht weniger Raum zur Verfügung.

Die Frontsitze bieten angenehmen Seitenhalt, wenn auch eine Langstrecke nicht verlockend erscheint. Doch dafür ist der iQ ja auch nicht gedacht. Daran sollten sich dann auch die Fondpassagiere erinnern, wenn sie sich auf ihren Sitzen befinden. Der Größere hinter dem Beifahrer und jemand Kleineres auf dem Notsitz hinter dem Fahrer.

Der Innenraum präsentiert sich sehr aufgeräumt. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet und lassen sich intuitiv bedienen. Die Armaturen sind in Hartplastik gehalten, das aber einen wertigen Eindruck vermittelt.

Toyota hat zwei Ausstattungsvarianten im Angebot. Der iQ verfügt bereits über eine umfangreiche Serienausstattung. Hierzu gehört unter anderem ABS, ESP und acht Airbags. Der Heckairbag hinter den Fondsitzen stellt hier eine Weltpremiere dar. Beim iQ+ ist unter anderem auch noch der Start-Stop-Knopf, das Smart-Key-System und der automatisch abblendende Innenspiegel enthalten.

Toyota bietet den iQ als 1.0-Liter VVT-i Benziner mit 50 kW / 68 PS wahlweise mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder dem Multidrive-Getriebe an. Als Selbstzünder steht der 1.4 D-4D mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe mit einer Leistung von 66 kW / 90 PS zur Verfügung. Markteinführung ist am 24. Januar 2009.

Mit dem Benziner und dem Schaltgetriebe schwimmt der iQ gut im Verkehr mit. Durch die verstärkte Dämmung bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten das Geräuschniveau im Fahrzeug erfreulich gering. Seine dimensionalen Vorteile konnte der iQ in der Innenstadt von Mailand ausspielen. Er bahnte sich durch die kleinsten Gassen seinen Weg ohne den Fahrer vor Probleme zu stellen und gab sich mit sehr geringem Parkraum zufrieden. Er unterstrich damit bei der ersten Ausfahrt eindrucksvoll sein Talent als Stadtauto. (ar/nic)

Daten: Toyota iQ 1.0 VVT-i

Länge x Breite x Höhe: 2,99 m x 1,68 m x 1,50 m
Motor (Bauart, Hubraum): Dreizylinder, 998 ccm
Max. Leistung: 50 kW / 68 PS
Max. Drehmoment: 91 Nm bei 4800 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 4,3 l Benzin
CO2-Emission: 99 g/km
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Leergewicht/Zuladung: 845 kg/365 kg
Kofferraum: 32 - 238 Liter
Wendekreis: 7,8 m
Basispreis: 12 700 Euro
 
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