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Vorstellung Porsche Cayenne Turbo S: Der Hammer
Wednesday, 8. October 2008
Porsche Cayenne Turbo S. Foto: ar/Porsche
Porsche Cayenne Turbo S. Foto: ar/Porsche
 
Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB). Foto: ar/Porsche
Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB). Foto: ar/Porsche
Porsche hat still und heimlich die Cayenne-Baureihe mit dem Turbo S erweitert. Hier leistet das 4,8-Liter V8-Triebwerk mit Biturbo-Aufladung 50 PS mehr als im Cayenne Turbo. Jetzt mobilisieren 404 kW / 550 PS satte 2,4 Tonnen zu einer Fahrdynamik, bei der selbst erprobte Sportwagenfahrer den Atmen kurz anhalten. Dieser Porsche ist der ultimative Leistungs-Hammer im kleinen High Performance Segment der SUV. Wer 132 774 Euro ausgibt, wird nicht enttäuscht. Vorteil: Neben dem beeindruckenden Leistungscharakter des Cayenne Turbo S, bietet dieser Porsche großzügige Platzverhältnisse und einen tollen Fahrkomfort, der auch auf langen Strecken begeistert.

Der neue Cayenne Turbo S fährt, wie bei Porsche gewohnt, dezent vor: Serienmäßig gibt es 21 Zoll Leichtmetallfelgen mit 295/35er Reifen, die unter lackierten Radhausverbreiterungen Platz finden. Die vorderen Lufteinlassgitter sind in Wagenfarbe lackiert und die Sportendrohre in Vier-Rohr-Optik aus Aluminium-Feinguss bilden den Abschluss. Wer die Typenbeschriftung auf der Heckklappe entfernt, der fährt in einem Unterstatement-Look. Dennoch dieser Cayenne hat es Faustdick unter der Motorhaube. Schon der kleinste Druck auf das Gaspedal signalisiert einen Fortbewegungsdrang, den man eigentlich von einem SUV nicht gewohnt ist. Gegenüber dem Turbo wurde das Drehmoment im Turbo S um 50 Nm auf 750 Nm erhöht, das in einem breiten Drehzahlfeld von 2250 bis 4500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Also Kraft in allen Lebenslagen, Überholvorgänge entschwinden wie im Flug natürlich bildlich gesprochen.

Auf der Autobahn sind die 200 km/h so schnell erreicht, dass der Fahrer sich zunächst einmal an die Temposchnelligkeit gewöhnen sollte schließlich ist auch der Cayenne Turbo S nicht von unerlaubten Tempoüberschreitungen ausgenommen. Die nüchterne Zahl von 4,8 Sekunden in 0 auf 100 km/h lässt ungefähr erahnen, auf welchem Leistungsniveau man sich hier bewegt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 280 km/h erreicht. Und wie sieht es bei dieser Schnelligkeit mit einer sicheren und zuverlässigen Verzögerung aus

Mit der Markteinführung des Cayenne Turbo S bietet Porsche erstmals außerhalb des Sportwagen-Segments die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) an. Obwohl die Carbon-Keramik-Bremsscheiben deutlich größer sind als die Grauguss-Scheiben wiegen sie mit insgesamt 33 kg dennoch fast 22 kg weniger. Die Gewichtseinsparung um rund 40 Prozent kommt genau dort zum Tragen, wo die Fahrwerk-Entwicklungsingenieure um jedes Gramm kämpfen. Das ABS kann feinfühliger abgestimmt werden und durch die Verringerung der ungefederten Massen besteht mehrt Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn. Vorteil der PCCB: Mehr Biss beim Verzögern und ein kürzerer Anhalteweg. Das Fahrwerk begeistert: Im Verein mit der Luftfederung, der Niveauregulierung und Höhenverstellung sowie der aktiven Wankstabilisierung und der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung fährt sich der Cayenne Turbo S nicht nur sportlich sondern auch komfortabel. Die Sechsstufen-Automatik und der permanente Allradantrieb runden den positiven Fahreindruck ab. Die elektrisch verstellbaren Sportsitze bieten angenehmen Sitzkomfort und das Lederlenkrad liegt dank aufgeschäumten Lenkradkranzes gut in den Händen. Im Fond können die Mitfahrer auf zwei Einzelsitzen Platz nehmen, wie bereits aus dem Cayenne GTS bekannt.

Porsche hat den Cayenne Turbo S für eine Kundschaft entwickelt, die auf einen leistungsstarken Motor und hohe Fahrdynamik großen Wert legen. Daher liegt der Schwerpunkt des Verkaufs dieses speziellen SUV in den Emerging Markets Osteuropas und Asien. (ar/pha)
 
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