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Vorstellung Porsche 911 GT3: Die pure Fahrmaschine
Monday, 27. April 2009
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
 
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche 911 GT3. Foto: ar/Porsche
Porsche bringt jetzt eine weitere Spielart der 911er Baureihe auf den Markt. Mit dem neuen 911 GT3 verfolgt die Sportwagenschmiede ihren traditionellen Gedanken, dass es beim Klassiker um Emotionen, um die Lust an der automobilen Fortbewegung geht und hier der direkte Dialog zwischen Fahrer und Maschine im Vordergrund steht. Wer über den Sinn oder Unsinn PS-starker, schneller und puristischer Sportwagen diskutieren möchte, der sollte um den Porsche 911 GT3 einen Bogen machen. Schließlich ist der GT3 auch Basismodell für den weltweiten Einsatz im Motorsport. Dass alle Tugenden des erfolgreichen Vorgängers konsequent weiterentwickelt wurden, bedarf keiner Frage, so wundert es nicht, dass der neue 911 GT3 mit einer perfekten Synthese aus Rundstrecken- und Alltagstauglichkeit überrascht. In der Straßenversion sollten 435 PS aus dem 3,8-Liter Sechszylinder-Boxermotor reichen oder etwa nicht

Das Herz des 312 km/h schnellen Porsche 911 GT3 ist sein Triebwerk, das die technische Basis des rennerprobten Porsche-Motorsportaggregat liefert. Mit dem aus dem 911 Carrera bekannten Sechszylinder-Boxermotor mit Benzin-Direkteinspritzung hat die 3,8-Liter Maschine nur wenig gemein. Die charakteristischen Merkmale des GT3 Motors sind die klassische Trockensumpfschmierung mit dem externen Öltank, Titanpleuel, Schmiedekolben, hochdrehzahlfeste Tassenstößel sowie eine variable Sauganlage mit zwei Resonanzklappen. Gegenüber dem Vorgänger leistet der neue 911 GT3 mit 320 kW / 435 PS aus dem auf 3,8-Liter vergrößerten Sechszylinder-Saugmotor stramme 15 kW / 20 PS mehr. Diese Kraftkur brachte nicht nur eine Steigerung der Maximaldrehzahl auf 8500 Umdrehungen pro Minute, sondern einen spürbaren Drehmomentzuwachs im mittleren Drehzahlbereich. Dass die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4,1 Sekunden erreicht ist, lässt nur annähernd erahnen welche Kraftentfaltung der Heckmotor im GT3 auslöst.

Der 1395 kg leichte 911 GT3 hängt am Gas, wie das sprichwörtliche Gummiband. Nicht ohne Grund spielt das Gewicht während der Entwicklungsarbeit des neuen GT3 eine große Rolle, mit jedem Kilogramm wurde gegeizt. Deshalb ist der 911 GT3 auch weiterhin mit einem konventionellen Sechsganggetriebe ausgerüstet. Mit einem Gewichtsvorteil von über 30 kg gegenüber einem Doppelkupplungsgetriebe und einer minimalen Verlustleistung passt dieses Getriebe optimal zum puristischen GT3, sagt Andreas Preuninger, Projektleiter Porsche GT-Fahrzeuge. Die 435 Pferdestärken lassen den Klassiker im puristischen Mantel über kurvenreiche Landstraßen ziehen, dass es nur so eine Freude ist. Hier findet sehr schnell ein Dialog zwischen GT3 und Fahrer statt. Dabei unterstützen das perfekt abgestimmte Fahrwerk und die zielgenaue Lenkung neben der fest zupackenden Bremsanlage den sportlichorientierten Fahrspaß.

Fahrspaß ist mit diesem 911 kein Fremdwort und sollte es auch nicht sein. Hintergrund: Viele GT3-Fahrer, wohl die meisten Kunden, bewegen ihren GT3 auf abgesperrten Rennstrecken und können hier die gesamte Performance des traditionsreichen 911 erleben. Für diesen Kundenkreis bietet Porsche ohne Aufpreis das Clubsportpaket an, dass schwer entflammbare Sitzbezüge, ein zum Sicherheitskäfig erweiterbarer Überrollbügel, Feuerlöscher, Batteriehauptschaltervorrüstung und ein Sechspunkt-Sicherheitsgurt für den Fahrer beinhaltet. In jedem Fall kostet die empfehlenswerte Keramik-Bremsanlage einen Aufpreis von 8710 Euro. Apropos Preis: Mit 116 947 Euro steht der neue 911 GT3 in der Liste. Ein faires Angebot, wenn man bedenkt, dass es Sportwagen gibt, die vielleicht mehr PS aber nicht die technische Perfektion und das hohe Niveau an Fahrdynamik bieten können. (ar/pha)
 
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