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Vorstellung Mazda3: Noch dynamischer, komfortabler und sicherer
Friday, 5. December 2008
Mazda3. Foto: UnitedPictures
Mazda3. Foto: UnitedPictures
 
Mazda3. Foto: UnitedPictures
Mazda3. Foto: UnitedPictures
Mit 1,8 Millionen Fahrzeugen seit seiner Einführung 2003 ist der Mazda3 zum bestverkauften Modell des japanischen Autohersteller avanciert. Auf der Motor Show im italienischen Bologna feierte jetzt die zweite Generation der fünftürigen Schrägheck-Limousine ihre Weltpremiere, die allerdings erst im nächsten Frühjahr bei den deutschen Händlern steht und dann die Erfolgsstory weiterschreiben soll.

Äußerlich hielten die Designer an der Grundform des Kompaktklässlers fest. Schafften es aber durch eine noch markantere Frontpartie mit einem Fünf-Punkt-Kühlergrill und vorderen seitlichen Lufteinlässen, geschwungene Seitenlinien und einer coupéhaften Dachlinie den jetzt 4,46 Meter langen Mazda3 noch dynamischer und sportlicher wirken zu lassen. Das ergibt einen starken Kontrast zur mehr elegant wirkenden Stufenheck-Limousine, die bereits auf der Autoshow in Los Angeles gezeigt wurde und das Angebot abrunden wird.

Der geräumige Innenraum wurde dagegen neu gestaltet. In dem leicht geschwungenen Cockpit sind jetzt Anzeigen und Instrumente getrennt, was die Übersichtlichkeit erhöht. Das Informations-Display wurde dabei im unmittelbaren Sichtfeld des Fahrers platziert, so dass man während der Fahrt die Angaben leicht und ohne große Kopfbewegung erfassen kann. Die Instrumente und Schalter sind ebenfalls in einer einzigen Zone gebündelt und ebenso näher an den Fahrer gerückt worden wie der Schalthebel. In puncto Ergonomie haben die Mazda-Designer optimale Arbeit abgeliefert.

Verbessert wurde auch der Sitzkomfort. Die seitlichen Wangen wurden um zwei Zentimeter vergrößert und die Rückenlehnen um 3,5 Zentimeter verlängert. Das dürfte bei längeren Fahrten nicht nur angenehmeres Sitzen bedeuten, sondern auch einen besseren Seitenhalt ergeben. Darüber hinaus gibt es optional neue elektrisch einstellbare Sitze mit Memory-Funktion, bei der drei verschiedene Positionen gespeichert werden können.

Für den Vortrieb sorgen zwei Benzin- und drei Diesel-Triebwerke. Die 1,6- und 2,0-Liter-Benziner mit 77 kW/105 PS bzw. 110 kW/150 PS wurden überarbeitet und verbrauchen bei etwas höherer Leistung bis zu 0,6 Liter weniger Treibstoff. Außerdem wurde dem 2-Liter-Motor ein neuer Katalysator mit Single-Nanotechnologie verpasst. Vorteil: Eine Reduzierung der teuren Platin- und Palladium-Edelmetalle um über 70 Prozent, ohne das die Wirkung des Kats beeinträchtigt wird. Bei den Selbstzündern benötigt der 1,6-Liter-Basismotor mit 80 kW/109 PS jetzt nur noch 4,5 Liter auf 100 Kilometer und liegt mit einer CO2-Emission von 119 g/km unter der psychologisch wichtigen 120-Gramm-Marke. Neu ist der aus dem Mazda6 bekannte 2,2-Liter-Turbodiesel in den zwei Leistungsstufen 110 kW/159 PS und 136 kW/185 PS, die nicht nur beide die künftige Euro-5-Norm erfüllen und im Vergleich zum bisherigen Zwei-Liter-Aggregat bis zu zehn Prozent weniger Sprit verbrauchen, sondern auch über einen neu entwickelten Dieselpartikelfilter verfügen, der die Regenerationszeiten wesentlich verkürzt.

Das Fahrwerk wurde nach Mazda-Angaben ebenfalls komplett mit neuer Vorder- und Hinterradaufhängung überarbeitet und soll dank der Verwendung ultra-hochfester Stähle und der damit höheren Biege- und Torsionssteifigkeit für ein noch besseres Handling und mehr Sicherheit beim Fahren sorgen. Zur Sicherheit tragen serienmäßig ABS, die elektronische Bremskraftverteilung, die von Mazda so genannte dynamische Stabilitätskontrolle alias ESP sowie ein neues Notbremssignal mit Warnblinkautomatik, sechs Airbags und aktive Kopfstützen an den Vordersitzen bei. Eine Ausstattung, die im Kompaktklassen-Segment alles andere als selbstverständlich ist. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktiver Warnblinkautomatik und ein Spurwechsel-Assistent müssen dagegen optional geordert werden. Die Preise für den neuen Mazda3 stehen noch nicht fest. Doch gehört nicht viel Phantasie dazu, das sie trotz der Mehrausstattung nicht viel über denen der jetzigen Generation liegen und damit ein attraktives Angebot sein werden (ar/hhg).
 
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