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Vorstellung Mercedes-Benz A-Klasse: Modellpflege mit Spareffekten
Saturday, 24. May 2008
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
 
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Mercedes-Benz A-Klasse. Foto: ar/Daimler
Ein markanteres Gesicht und verbrauchsoptimierte Motoren kennzeichnen die modellgepflegte A-Klasse, die Mercedes-Benz ab 21. Juni 2008 in Deutschland verkauft. Neben dem Anschluss an das aktuelle Markendesign stand vor allem die Umwelt bei der Überarbeitung ganz oben auf der Liste. So wird es den A 160 CDI künftig als besonders sparsame Version geben und für die verkaufstärksten Modelle A 150 und A 170 mit Benzinmotor auf Wunsch eine Start-Stopp-Automatik zur Verbrauchssenkung angeboten.

Die Frontmaske des Kompaktwagens orientiert sich künftig an der klareren Formensprache der Marke. Das Scheinwerfergehäuse fällt gradliniger aus und der Kühlergrill betont stärker die Verwandtschaft zum Erfolgsmodell C-Klasse. Serienmäßige Nebelscheinwerfer, neu geformte Stoßfänger und ein deutlich vergrößerter unterer Lufteinlass lassen das Fahrzeug deutlich flacher und damit dynamischer erscheinen. Neu gestaltete Außenspiegel und in Wagenfarbe lackierte Türgriffe setzen weitere dezente neue Akzente. Die höherwertigeren Ausstattungslinien Elegance und Avantgarde sind an zurückhaltendem Chromzierrat erkennbar.

Im Innenraum durften es die Designer bei einem vergrößerten Fach in der Mittelkonsole und einem neu gestalteten Cupholder sowie neuen hochwertigen Polsterstoffen und Türbelägen belassen. An der schlichten und zeitlosen Eleganz des Cockpits und des Armaturenbretts ohne modischen Schnickschnack gab es nichts zu verbessern. Zierleisten aus Aluminium bzw. Holz werten die Modelle Avantgarde und Elegance aber nochmals auf.

Auch unter der Haube hat sich einiges getan. Bei den Dieselmodellen haben die Ingenieure den Durchschnittsverbrauch um mehr als acht Prozent bzw. einen halben Liter gesenkt. Mit 4,5 Litern je 100 Kilometern und einem CO2-Ausstoß unter den magischen 120 Gramm pro Kilometer empfiehlt sich der A 160 CDI mit Blue Efficiency-Paket, den es ausschließlich als Dreitürer und ab Herbst nur noch in dieser Version geben wird. Das 60 kW / 82 PS starke Coupé ist das leichteste und damit ohnehin sparsamste Modell, so dass sich die Maßnahmen hier am einfachsten und wirkungsvollsten umsetzen ließen. Mercedes-Benz legte das Fahrwerk zehn Millimeter tiefer und verschloss die Kühlermaske von innen, ohne die Funktionstüchtigkeit zu beeinträchtigen. Zusätzlich überprüft ein Sensor die (kleinere) Batterie und reduziert bei ausreichendem Ladezustand die Leistung des Generators, der dadurch weniger Motorleistung abzieht und so den Verbrauch senkt. Um das System optimal nutzen zu können wird in Schubphasen die Motorkraft in elektrische Energie umgewandelt. Am Getriebe hat Mercedes-Benz, so wie andere Hersteller, nichts verändert, um bei aller Sparsamkeit das dem Kunden gewohnte Fahrgefühl beizubehalten. Lediglich leichte Abstriche beim Federungskomfort, so der Eindruck bei einer ersten Ausfahrt, sollten einkalkuluiert werden.

Blue Efficiency-Varianten wird es ebenfalls ab Herbst für die Benziner A 150 und A 170 geben. Hier hilft eine Start-Stopp-Automatik, den Kraftstoffkonsum um im Schnitt bis zu 0,4 Liter herunterzufahren. Das System kommt vor allem im Stadtverkehr zum Tragen und schaltet den Motor automatisch ab, sobald der Fahrer unterhalb einer Geschwindigkeit von acht km/h den Leerlauf einlegt und auf die Bremse tritt. Wird die Bremse wieder losgelassen oder das Kupplungspedal erneut betätigt, wirft ein Starter-Generator über einen mit der Kurbelwelle verbundenen Riemen den Motor in Sekundenbruchteilen wieder an. Für den A 150 Blue Efficiency verspricht Mercedes-Benz einen Verbrauch von 5,8 Litern, beim 15 kW / 20 PS stärkeren A 170 Blue Efficiency sind es 6,1 Liter. Für die Start-Stopp-Automatik verlangt Mercedes-Benz einen Preisaufschlag von 250 Euro.

Für mehr Sicherheit sorgen in der A-Klasse künftig die aus anderen Baureihen von Mercedes-Benz bekannten blinkenden Bremsleuchten, die nachfolgende Autofahrer deutlich besser warnen. Als neue Komfortausstattung ist in allen Modellversionen außerdem ein automatischer Parkassistent verfügbar, dem eine Parklücke von knapp 5,20 Metern Länge reicht, um die A-Klasse am Fahrbahnrand oder in einer seitlichen Parkbucht abzustellen . Der Fahrer muss lediglich Gas (entfällt bei Automatik) und Bremse bedienen. (ar/jri)

Daten: Mercedes-Benz A 160 CDI Blue Efficiency (A 170 Blue Efficiency Coupé)

Länge x Breite x Höhe: 3,88 m x 1,76 m x 1,59 m
Motor (Bauart, Hubraum): Vierzylinder-Turbodiesel, 1991 ccm (Vierzylinder-Benziner, 1699 ccm)
Max. Leistung: 60 kW / 82 PS bei 4200 U/min (85 kW / 116 PS bei 5500 U/min)
Max. Drehmoment: 180 Nm bei 1400 - 2600 U/min (155 Nm bei 3500 4000 U/min)
Verbrauch NEFZ im Mittel: 4,5 l Diesel (6,1 l Superbenzin)
CO2-Emission: 119 g/km (146 g/km)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 15 Sekunden (10,9 Sek.)
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h (188 km/h)
Leergewicht/Zuladung: 1300 kg/555 kg (1320 kg/530 kg)
Kofferraum: 435 - 1485 Liter
Anhängelast: 1000 kg (1300 kg)
Basispreis: 21 033,25 Euro
 
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