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Vorstellung Grande Punto Abarth: Lust plus Vernunft
Wednesday, 30. July 2008
Grande Punto Abarth. Foto: ar
Grande Punto Abarth. Foto: ar
 
Grande Punto Abarth. Foto: ar
Grande Punto Abarth. Foto: ar
Grande Punto Abarth. Foto: ar/Fiat
Grande Punto Abarth. Foto: ar/Fiat
Grande Punto Abarth
Foto: ar
Grande Punto Abarth Foto: ar
Erfreulich gesittet benimmt sich der Grande Punto Abarth 1.4 T-Jet 16V, mit dem Fiat schon im Juni die Wiederbelebung der alten Marke Abarth gestartet hatte. Der Kompakte aus dem Hause Fiat zeigt sich auch in seiner sportlichsten Version als ein reifer Reisegefährte mit Lust an der schnellen Fortbewegung.

Allen sportlichen Ansprüchen zum Trotz bleibt der Tritt in das Hinterteil des Fahrers aus, wie der den sonst so oft bei den brettharten Fahrwerken der Sportversionen erleben kann. Stattdessen bietet er ein fast komfortables Reisen und Rasen. Im Grande Punto Abarth leistet der 1,4 Liter T-Jet Turbomotor mit Direkteinspritzung 114 kW / 155 PS, also rund 15 Prozent mehr als im 500 Punto. Auch sein maximales Drehmoment liegt mit 201 Newtonmetern (Nm) höher als beim kleinen Bruder. Beim Garnde Punto bringt die Overboost-Taste noch einmal zusätzlich 29 Nm zustande.

Bei den Fahrleistungen ähneln sich die beiden Abarths: 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 208 km(h Höchstgeschwindigkeit. Wem das nicht reicht, der kann das esseesse-Paket dazukaufen. Dann sind 7,5 Sekunden und 215 km/h angesagt bei 132 kW / 180 PS. Der Verbrauch liegt dann im Schnitt (nach EU-Norm) bei 6,9 Litern, wie beim Basismodell.

Auch der Grande Punto Abarth wird nur als Dreitürer angeboten, bietet aber vier ausgewachsene Sitzplätze, bei denen die Hinterbänkler den Kopf nicht so einziehen müssen wie bei seinem kleineren Bruder.

Der Grande Punto Abarth ist das rundum erwachsenere Fahrzeug. Und dennoch gehört wenig Prophetie dazu, dem 500 Abarth den größeren Erfolg vorherzusagen. Denn der Grande Punto ist ein typischer Vertreter dieser Zeit. Den 500 Abarth umweht aber der Hauch der großen Geschichte der alten, immer noch zukräftigen Marke Abarth. Er hat das Zeug dazu, wie der Mini Cooper von BMW zu begeistern, während der Grande Punto Abarth fast so etwas wie die Synthese aus Vernunft und Lust an der Geschwindigkeit darstellt: attraktiv, stark und dennoch nicht unvernünftig. (ar/Sm)
 
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