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hotoderschrott

Voll im Trend: Seat Altea Freetrack Prototipo
Wednesday, 14. March 2007
Seat Altea Freetrack Prototipo. Foto: ar/Seat
Seat Altea Freetrack Prototipo. Foto: ar/Seat
 
Seat Altea Freetrack Prototipo. Foto: ar/Seat
Seat Altea Freetrack Prototipo. Foto: ar/Seat
Auch wenn Seat den Altea Freetrack in Genf noch als Prototyp anpreist, scheint eine Serienproduktion beschlossene Sache. Die spanische Volkswagen-Tochter folgt damit dem modischen Trend zum SUV. Wie viel vor allem vom aufwändig gestalteten Innenraum übrig bleibt, ist fraglich. 185 Millimeter mehr Bodenfreiheit als beim Altea XL sorgen für geländetaugliche Rampen- und Böschungswinkel. Sportliche Fahrleistungen garantiert ein 2.0 TFSI mit 177 kW/240 PS, der mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombiniert wird.

Der Altea Freetrack Prototipo ist mit demselben Triebwerk ausgestattet wie der neue Leon Cupra: der Benzindirekteinspritzer mit Turboaufladung leistet 177 kW/240 PS. Eine elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung verteilt die Motorkraft zwischen Vorder- und Hinterachse. Die Bodenfreiheit beträgt 310 mm. Bei einer Fahrzeughöhe von 1766 mm ermöglicht die Studie Böschungswinkel von 26 Grad vorne und 29 Grad hinten sowie einen Rampenwinkel von 23 Grad. Der Prototyp ist 60 mm breiter als der Altea XL, in erster Linie um Platz für die Reifen in der Größe 255/55 zu schaffen, die auf 19-Zoll-Räder montiert sind. Im Innenraum bietet der Prototipo eine 2+2-Konfiguration und Schalensitzen. Zwischen den hinteren Sitzen befindet sich ein Ablagefach mit zwei Klapptischchen. Die Studie soll das so genannte Multi Driving Concept (MDC) weiter entwickeln, das im Jahr 2000 mit dem Salsa und dem späteren Salsa Emoción erstmals vorgestellt wurde. Es steht für ein Automobil, das den großzügigen Innen- und Laderaum eines Familienfahrzeugs mit der Technik und Robustheit eines Offroaders sowie mit der Dynamik eines Sportwagens verbindet.

Der Auffahrschutz vorn sowie den Kunststoffseitenteilen mit Aluminiumeinsätzen, die die Karosserie vor Steinschlag und Hindernissen schützen, sollen Robustheit signalisieren. Der exklusive Frontstoßfänger mit seinen Lufteinlässen in Wabenstruktur hebt sich vom traditionellen Seat Design ab. Er ist glatt, ohne Leisten und Grate, und nimmt im unteren Bereich zwei LED-Nebelscheinwerfer und Aluminiumapplikationen auf. Das Gehäuse der Bi-Xenon-Scheinwerfer mit AFS-Technologie trägt innen die Zahl 4, sie steht für den Allradantrieb. Am Heck fällt vor allem das in die Gepäckraumklappe integrierte Reserverad ins Auge. Zum Öffnen der Heckklappe wird das mit dem Modellschriftzug versehene Aluminiumteil, an dem das Reserverad befestigt ist, zur Seite geschwenkt. Die beiden dreieckigen Endrohre sind vollständig in den Stoßfänger integriert. Das Klarglas der Heckleuchten gibt den Blick auf ihr Innenleben frei.

Kunststoffteile schützen den unteren Türbereich sowie die Radhäuser. Diese Anbauten kennzeichnen den Altea Freetrack unverkennbar als Geländewagen, die Aluminiumapplikationen sorgen für einen Kontrast. Die seitlichen Blinker sind in die Außenspiegel integriert - im Unterschied zu den übrigen Altea Modellen, wo sie an der A-Säule sitzen.

Die zweifarbige braun-weiße Lederausstattung soll eine lichte Atmosphäre schaffen, zu der auch das Panoramadach erheblich beiträgt. Die Vordersitze sind elektrisch einstellbar. Der Fahrerbereich des Armaturenbrettes ist mit dunkelbraunem Leder bezogen, während die Blende der Instrumentenanzeigen in weiß gehalten ist. Dieselben Farbtöne finden sich beim Design des Lenkrads wieder, bei dem neben braunem und weißem Leder auch Aluminium eingesetzt wird. Beim Gepäckraum wurde auf eine Abdeckung verzichtet, so dass der Innenraum noch großzügiger wirkt. Praktisch ist das auf Schienen bewegliche Panel, mit dem die Ladung im Kofferraum fixiert wird. (ar/os)
 
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