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Subaru B5 TPH: Kombi-Coupé mit neuartigem Hybridsystem
Tuesday, 25. October 2005
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures
 
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures/Subaru
Subaru B5 TPH. Foto: UnitedPictures/Subaru
Fuji Heavy Industries Ltd., Mutterkonzern der Marke Subaru, steigt in den Bau umweltfreundlicher Hybrid-Antriebssysteme ein. Auf der Tokio Motor Show zeigt der japanische Allradspezialist das Konzeptfahrzeug Subaru B5 TPH, das die neue Technologie "Turbo Parallel Hybrid" (TPH) enthält. Der B5 TPH ist eine Mischung aus Sportkombi und SUV und verfügt über den Subaru-typischen Allradantrieb Symmetrical AWD. 2007 will Subaru das revolutionäre Antriebssystem zur Erprobung mit Behörden und städtischen Fuhrparks auf den Markt bringen.

Das Design des Kombi-Coupé B5 TPH basiert auf dem Subaru Outback und verbindet die Vielseitigkeit eines SUV mit dem sportlichen Handling und Komfort eines Pkw. Trotz seines eleganten Profils drückt das Design das kraftvolle Leistungspotenzial des Fahrzeugs aus. Ein großes Glasdach schafft ein sonnendurchflutetes Interieur, die riesige Heckklappe lässt sich vollständig öffnen. Seine Bodenfreiheit beträgt 200 Millimeter und die groß dimensionierten 19-Zoll-Räder mit den 245er-Reifen fügen der Erscheinung einen Schuss Bulligkeit hinzu.

Unternehmensstrategisch ist die TPH-Technologie als Energiequelle für den Betrieb umweltfreundlicher Fahrzeuge von hoher Bedeutung. Bei der Turbo Parallel Hybrid-Technologie wird ein dünner, zehn Kilowatt starker Elektromotor zwischen den Verbrennungsmotor und das Automatikgetriebe platziert. Durch Modifikationen am Active Valve Control Systems (AVCS) des 260 PS starken Vierzylinder-Turbo-Boxermotors verzögert der Miller-Zyklus das Schließen der Einlassventile. Dabei wird ein Teil des angesaugten Luft-Benzin-Gemischs durch das Einlassventil, das im Verdichtungstakt noch eine Zeitlang offen steht, sofort wieder ausgestoßen. So sorgt der Miller-Zyklus für einen geringeren Kraftstoffverbrauch im täglichen Fahrbetrieb. Der kraftvolle Turbomotor verliert nichts von seiner attraktiven Leistungsfähigkeit bei hohen Drehzahlen, Verbrauch und CO2 Emissionen werden gesenkt.

Der B5-TPH ist mit einer Mangan-Lithium-Ionen-Batterie bestückt, die den Elektromotor mit Strom versorgt. Die kompakte und leichte Batterieeinheit ist mit der elektronischen Kontrolleinheit für die Batterie in einer integrierten Baugruppe untergebracht und befindet sich im Heck des Fahrzeugs. Verglichen mit Nickel-Metallhydrid-Batterien, wie sie normalerweise in vielen Hybridfahrzeugen verwendet werden, übertrifft die Mangan-Lithium-Ionen Batterie diese an Energiedichte, gleichzeitig blieben die überlegene Fähigkeit der spontanen Ladung und Zündung sowie die außerordentliche Langlebigkeit normaler Kondensatoren erhalten. Die Batterieeinheit ist mit der elektronischen Kontrolleinheit für die Batterie in einer Baugruppe untergebracht und befindet sich im Heck des Fahrzeugs.

Die negative Elektrode (Kathode) besteht aus einem neu entwickelten Li-ion-Karbonmaterial, der Elektrolyt besteht ebenfalls aus Li-ion. Diese Technologie wird "Pre-Doping" genannt und ermöglicht den Einschluss einer großen Anzahl von Lithium-Ionen an der Kathode dieses neuen Kondensators, erhöht damit die Kapazität und die elektrische Potenzialdifferenz und ermöglicht hohe Spannungen, ohne die Leistung der positiven Elektrode (Anode) zu mindern. Theoretisch verdoppelt die Verwendung bestimmter neuer Materialien an der Anode in Verbindung mit der Pre-doping-Technik des Li-ion-Kondensators die Speicherkapazität heutiger Kondensatoren.

Verglichen mit dem bisherigen Hybridsystem SSHEV (Sequential Series Hybrid Electric Vehicle) ist TPH wesentlich kostengünstiger, weil es mit einem kompakteren Elektromotor und einer kleineren Batterie arbeitet. Zur zukünftigen Steigerung des Wirkungsgrads von TPH plant FHI den Einsatz von hochleistungsfähigen Mangan-Lithium-Ionen-Batterien, die derzeit vom Partner NEC Lamillion Energy Co., Ltd. entwickelt werden. Dieses Joint Venture zwischen FHI und NEC besteht bereits seit 2002. (ar/Rpb)
 
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