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Mazda Ryuga: Anmut im Fluss
Monday, 8. January 2007
Mazda Ryuga. Foto: UnitedPictures
Mazda Ryuga. Foto: UnitedPictures
 
Mazda Ryuga. Foto: UnitedPictures
Mazda Ryuga. Foto: UnitedPictures
Nach der Anfang Dezember in Los Angeles gezeigten Studie Nagare setzt Mazda auf der North American International Auto Show in Detroit mit dem Ryuga (japanisch für: "anmutiger Fluss") die Serie richtungsweisender Konzeptstudien fort. Viele Desihn- und Technikelemente sollen sich mittelfristig auch in der Serienfertigung wieder finden. Die für den neuen Stil charakteristischen, geriffelten Muster beginnen am Mazda typischen Fünfpunkt-Kühlergrill und setzen sich im Innenraum bis in die Türinnenverkleidungen und die Sitzpolster fort.

Der Einstieg in das Interieur des viertürigen Mazda Ryuga erfolgt über zwei Flügeltüren; den Antrieb des 4,28 Meter langen Sportcoupés übernimmt ein 2,5-Liter-Motor, der dank Flex Fuel-Technik mit dem umweltfreundlichen Ethanol-Kraftstoff E85 betrieben werden kann. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass der Mazda Ryuga aus jedem Blickwinkel einen atemberaubenden Anblick bietet. Die 21 Zoll großen Räder sind extrem weit in die vier Ecken des Autos gerückt. Die Form der Scheinwerfer ähnelt laut den Mazda-Designern des von Bambusblättern abperlenden Taus. LED- und fluoreszierende Tuben-Technologie würden in Zukunft auch in der Großserie solch komplexe Formen möglich machen.

Die fließend gestaltete Kabine des Sportcoupés läuft nach hinten mit einem betonten Einzug aus. Kleine Ausleger am vorderen Ende der silberfarbenen Dachstreben beherbergen neben den seitlichen Blinkern Micro-Kameras, die ihre Bilder auf einen Zentralmonitor am Armaturenbrett schicken. So kommt die Studie ohne konventionelle Außenrückspiegel aus.

Mit einer Länge von 4280 Millimetern ist der Mazda Ryuga zwar relativ kurz, bietet aber aufgrund des langen Radstandes von 2800 Millimetern dennoch vier Personen genügend Platz. Zwei weit öffnende und groß dimensionierte Flügeltüren gewähren einen bequemen Einstieg zu allen vier Einzelsitzen. Das Interieur haben die Mazda Designer als eine Kombination aus Fahrerorientiertem Cockpit und Lounge-ähnlichem Heckabteil konzipiert. Vorn wurden Schalensitze verbaut, ihre Formgebung und das wellenartige Stoffmuster erzeugen den Eindruck von Geschwindigkeit. Die scheinbar "schwebend" angebrachte Mittelkonsole und ein multifunktionales Bedienfeld mit Touchscreen-Display erlauben eine optimale Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Geschwindigkeit und Motordrehzahl werden - auf einer gemeinsamen Achse - sowohl digital wie analog angezeigt. Das im Stil eines Flugzeug-Steuerknüppels oben offene Lenkrad soll die Sicht auf die Instrumente und die voraus liegende Straße verbessern.

Der 2,5 Liter große Benzin-Motor aus der Mazda MZR-Baureihe kann sowohl mit Benzin als auch mit dem Bio-Kraftstoff E85 (Bio-Ethanol) betrieben werden. Über ein automatisches Sechsganggetriebe gelangt die Kraft an die Vorderräder. (ar/sb)
 
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