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Mazda Hakaze: Studie Nummer Drei
Monday, 5. February 2007
Mazda-Studie Hakaze. Foto: ar/Mazda
Mazda-Studie Hakaze. Foto: ar/Mazda
 
Mazda-Studie Hakaze. Foto: ar/Mazda
Mazda-Studie Hakaze. Foto: ar/Mazda
Mazda setzt in Genf die Reihe spektakulärer Studien fort. Vom 8. bis 18. März wird der Hakaze am Lac Leman seine Premiere feiern. Es ist die bislang dritte Interpretation der von Mazda Designdirektor Laurens van den Acker begründeten Designsprache Nagare. Das im europäischen Mazda Designcenter in Oberursel bei Frankfurt entwickelte Modell hat das Format eines kompakten Crossover Coupés.

Dank eines abnehmbaren Dachteils und voll versenkbarer Seitenscheiben soll es aber auch einen kräftigen Schuss Roadster-Feeling bieten. Fließende Linien sorgen für Spannung an der Außenhaut, während im Interieur an Sanddünen erinnernde Formen mit natürlichen Oberflächen und funktionalen Bedienelementen verschmelzen. Die Inspiration zum Hakaze bezogen die Mazda Designer aus der Trendsportart Kite-Surfing, einer Kombination aus Surfen und Paragliding.

Unter Nagare (japanisch für "Fluss" und "Bewegung") versteht Mazda die Adaption natürlicher Fließmuster für das Automobildesign. Ziel ist es, mittels einer speziellen Oberflächensprache und klar festgelegten Proportionen Bewegung auf neue Art und Weise darzustellen. So ging die Außenhaut der Studie Mazda Nagare (Los Angeles, November 2006) auf geologische Fließmuster zurück, während die Seitenflanken des Anfang 2007 in Detroit gezeigten Mazda Ryuga die fein geharkten Sandflächen eines japanischen Zen-Gartens zitierten. Nun kommt in Gestalt des Mazda Hakaze der neue Stil erstmals auch nach Europa. Das 4,42 Meter lange Auto vereint drei Mazda zufolge Fahrzeuggattungen. Das demontierbare Dachelement verschafft ein sehr luftiges Fahrgefühl. Zudem soll der Hakaze so agil zu fahren sein wie eine kompakte Schräghecklimousine, während der hohe Hüftpunkt und funktionale Innenraum eher auf einen SUV hindeuten.

Die Karosserie kommt ohne B-Säulen, Türgriffe und konventionelle Außenspiegel aus - an deren Stelle rücken Mikrokameras. Die Türen schwingen zunächst um 30 Grad nach außen und danach im 45-Grad-Winkel nach oben, das soll das Zuladen sperriger Gegenstände erleichtern. Ein Teil des Mitteltunnels fährt nach hinten aus dem Auto aus. So lässt sich zum Beispiel ein Surfboard leicht befestigen und zum Transport in den Laderaum zurückschieben.

Innen gibt es unter anderem einen Internet-Zugang für neueste Wetter-Informationen. Der Fahrer ist von einem kokonartigen Cockpit umgeben. Es ist pfeilförmig zugespitzt und hat eine betont lang gezogene Lenksäule. Die Lenkradnabe ist fest fixiert - nur der unten abgeflachte Lenkradkranz dreht sich bei Kurvenfahrt mit. Die meisten Schalter reagieren auf unter der Oberfläche sitzende Sensoren, es gibt also keine Fugen. Neue Materialien ermöglichen asymmetrische Oberflächen. So besteht der Fußbodenbelag aus weichem Naturleder, dessen Oberfläche fließende Muster mit leichten Abweichungen besitzt und so weitaus authentischer als ein künstlich erzeugter Teppichstoff wirkt. Das Leder der Sitzbezüge samt Steppnähten erinnert an für Taucheranzüge verwendete Materialien. (ar/sb)
 
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