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Design Challenge in Los Angeles zeigt Autos der Zukunft
Friday, 19. October 2007
Mercedes-Benz Silverflow. Foto: ar/L.A. Auto Show
Mercedes-Benz Silverflow. Foto: ar/L.A. Auto Show
 
Volkswagen Slipstream. Foto: ar/L.A. Auto Show
Volkswagen Slipstream. Foto: ar/L.A. Auto Show
Wie Autos der Zukunft aussehen könnten zeigt die Los Angeles Auto Show (16, bis 25. November 2007) mit der Design Challenge. Acht Studios für Automobil-Design aus der Region Südkalifornien haben Konzepte für das Jahr 2057 entwickelt. Neben den deutschen Herstellern Audi, Mercedes-Benz und Volkswagen sind GM, Honda, Mazda, Nissan und Toyota vertreten. In den Ideen verschmelzen Fahrzeuge, künstliche Intelligenz und Roboter.

Die Design-Studios stellen ihre Ideen in zweidimensionalen grafischen Entwürfen vor. So hat der mit Wasserstoff angetriebene Audi Virtuea Quattro einen festen Kern, der durch eine Vielzahl von holografisch erzeugten Karosserieformen ergänzt werden kann. Der Onstar ANT von General Motors sucht sich den optimalen Weg durch den Verkehr, indem er Informationen mit anderen Verkehrsteilnehmern austauscht (Car-to-Car-Kommunikation). Ameisengleich kann sich der ANT flink in alle Richtungen bewegen, unterstützt durch drei unabhängig voneinander funktionierende Rad-Systeme.

Honda zeigt den 14 (One to the Power of Four), der als Roboter für Fahrgemeinschaften von Berufspendlern eingesetzt wird. Der 14 nutzt die speziellen Spuren für Fahrgemeinschaften, die typisch für die kalifornischen Freeways sind. Das Auto spaltet sich nach der Abfahrt von der Autobahn in vier Kompaktwagen auf, um die Insassen direkt an ihre individuellen Ziele zu bringen.

Mercedes-Benz präsentiert den Silverflow. Er besteht aus metallischen Mikro-Partikeln, die durch Magnetfelder in zahlreiche Modellvarianten umgeformt werden können. Zum kompakten Parken kann das Auto komplett auf seine magnetischen Grundelemente reduziert werden.

Toyotas Biomobile Mecha nimmt verschmutzte Luft in sich auf und nutzt sie als Energiequelle. Der Volkswagen Slipstream passt sich der Fahrt in der Stadt und auf der Autobahn an. Im Stadtverkehr bewegt sich der Wagen als aufrecht stehende Gondel in Tropfenform und belegt nur ein Fünftel der Fläche eines normalen Autos. Auf der Autobahn neigt er sich in die Horizontale und bietet nur einen minimalen Luftwiderstand. (ar/jri)
 
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