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Jaguar XK Cabriolet feiert Debüt in Detroit |
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Monday, 24. October 2005 |
 | | Jaguar XK Cabriolet. Foto: ar/Jaguar | | |
Jaguar wird das neue XK Cabriolet im Januar auf der Motor Show in Detroit vorstellen. Nach der Weltpremiere des neuen Jaguar XK Coupé im September auf der IAA 2005 enthüllt die britische Edelmarke jetzt erste Details der zweiten Modellversion aus der rundum neu entwickelten XK-Baureihe.
Wie die geschlossene Variante setzt die Ford-Tochter auch beim Cabriolet konsequent auf Leichtbau mit Aluminium. Der Neue verfügt über einen längeren Radstand als das Vorgängermodell, aber gleichzeitig über deutlich kürzere Überhänge. Der 2+2-Sitzer wird ein aus drei Schichten bestehendes Softtop erhalten, das sich auf Knopfdruck in 18 Sekunden bis zu einer Geschwindigkeit von 16 km/h elektrisch öffnet und schließt. Die Karosserie des neuen XK Cabriolet ist Jaguar zufolge wesentlich leichter und steifer als das Stahlchassis des Vorgängermodells: Während die Rohkarosserie 19 Prozent weniger Gewicht auf die Waage bringt, besitzt die Open-Air-Version gleichzeitig eine 48 Prozent höhere Verwindungssteifigkeit. Für den adäquaten Antrieb sorgt eine weiter entwickelte Version des 4,2-Liter-V8-Saugmotors von Jaguar mit 219 kW (298 PS) Leistung. Das Triebwerk erhielt unter anderem ein neues Einspritzsystem und stellt jetzt ein Drehmomentmaximum von 411 Nm bereit. Die Höchstgeschwindigkeit des Cabriolets ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt,der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt in 6,3 Sekunden. Gekoppelt ist das Aggregat mit einem neuen, über am Lenkrad montierte Schaltwippen bedienbaren 6-Gang-Automatikgetriebe mit "Jaguar Sequential Shift", das manuelle Gangwechsel erlaubt.
Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem die Reifenluftdruck-Kontrolle TPMS, die adaptive Geschwindigkeitsregelung A.C.C. mit Vorausfahr-Warnfunktion "Forward Alert" oder das optional aktive Kurvenlicht (AFL). Teil des Sicherheitspakets ist außerdem das neue pyrotechnische Fußgänger-Schutzsystem PDBS (Pedestrian Deployable Bonnet System) - eine Weltneuheit. Sollte es zu einem Kontakt zwischen einem Fußgänger und dem Fahrzeug kommen, sorgt PDBS dafür, dass die Motorhaube des Fahrzeugs um 10 bis 15 Zentimeter nach oben schwenkt und so gewissermaßen ein Polster zwischen der Haube und den darunter liegenden harten oder starren Elementen im Motorraum schafft. Das Interieur zeigt sich konsequent fahrerorientiert und sportlich ausgelegt, wie üblich bei Jaguar wird Holz und Leder satt verbaut. Einen Preis nannten die Briten noch nicht, unter runden 80 000 Euro wird der Beau von der Insel aber nicht zu haben sein. (ar/sb)
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