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Zauberformel Öffentlich-private Partnerschaften: Tempo im Straßenausbau |
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Wednesday, 3. August 2011 |
 | | Mit privaten Geldgebern lassen sich Bauvorhaben schneller und effektiver umsetzten. Foto: Porsche Consulting/ar.NET | | |
Der erste Spatenstich für den sechsspurigen Ausbau der A 8 in Bayern wurde heute für den Autobahnabschnitt zwischen Ulm und Augsburg vorgenommen. Vier Jahre früher als geplant.
Der erste Spatenstich für den sechsspurigen Ausbau der A 8 in Bayern wurde heute für den Autobahnabschnitt zwischen Ulm und Augsburg vorgenommen. Vier Jahre früher als geplant. Möglich gemacht hat das die für dieses Bauprojekt gewählte private Vorfinanzierung. Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, sieht darin den Beweis, dass sich mit öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) wichtige Infrastrukturprojekte in Zeiten knapper öffentlicher Kassen schneller und effizienter realisieren lassen. Auch bei anderen ÖPP-Projekten habe sich durch die Gesamtvergabe viel Zeit sparen lassen: Bei der A 5 waren es fünf Jahre, bei der A 4 bis zu sechs Jahre, bei der A 1 sogar acht Jahre.
Der BDI forderte Bund, Länder und Gemeinden auf, die Potenziale von ÖPP umfangreicher zu nutzen. Schweer: "Großprojekte lassen sich rascher realisieren, Bürger und Unternehmen erhalten eine leistungsfähigere Infrastruktur, es gibt positive konjunkturelle Impulse." Verbessern müssten sich allerdings noch die Rahmenbedingungen für ÖPP-Projekte. Dazu gehöre, den großen zeitlichen Vorlauf und die Kosten vor Baubeginn zu senken und den Spielraum für technische Innovationen zu erhöhen. Auch ließen sich durch die Vergabe größerer Konzessionsstrecken die Bedingungen für Erhalt und Betrieb weiter verbessern. (ar.NET/arie) |