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Zahl der Verkehrstoten im Mai gestiegen
Thursday, 21. July 2011
Foto: ADAC/pixelio/ar.NET
Foto: ADAC/pixelio/ar.NET
 
Im Mai 2011 kamen auf deutschen Straßen 375 Menschen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 63 Personen oder rund 20 Prozent mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Mai 2011 kamen auf deutschen Straßen 375 Menschen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 63 Personen oder rund 20 Prozent mehr als im Mai des Vorjahres. Die Zahl der Verletzten stieg sogar noch stärker, und zwar um 27 Prozent auf rund 39.800. Insgesamt wurden von der Polizei im Mai rund 212.600 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen; zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Sehr stark zugenommen hat die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, die um 30 Prozent auf etwa 31.800 stieg. Im Vergleich dazu war der Anstieg bei den Sachschadensunfällen mit 9,4 Prozent auf rund 180.800 deutlich niedriger. Diese negative Unfallentwicklung im Mai 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat dürfte hauptsächlich auf die extremen Witterungsunterschiede der beiden Monate zurückzuführen sein. Während das Mai-Wetter 2010 von Kälte, Regen und Tornados geprägt war, war es im Mai dieses Jahres meist sonnig. Gutes Wetter lockt u.a. auch mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer auf die Straße. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres registrierte die Polizei rund 927.600 Straßenverkehrsunfälle, 2,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren etwa 113.600 Unfälle mit Personenschaden (+13 %) und 814.000 Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand (-4,1 %). Bei diesen Unfällen kamen insgesamt rund 146.900 Menschen zu Schaden, eine Erhöhung um gut elf Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. 1.462 Menschen starben an den Folgen eines Verkehrsunfalls, das waren 150 Personen (11 %) mehr als von Januar bis Mai 2010. (ar.NET/sr)
 
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