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Wenn Pkw-Maut, dann "Kilometer-Flatrate" |
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Tuesday, 20. December 2011 |
 | | Über Mautbrücken könnten auch Pkw-Fahrer zur Kasse gebeten werden. Wenn schon Gebühren, wünscht sich die Mehrheit der Autofahrer eine pauschale Zahlung. Foto: Toll Collect/ar.NET | | |
Die Diskussion um die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland reißt nicht ab. Wenn es dazu kommen sollte, ist die Mehrheit der Deutschen (52 %) für eine pauschale Erhebung, zum Beispiel in Form einer Jahresvignette.
Die Diskussion um die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland reißt nicht ab. Wenn es dazu kommen sollte, ist die Mehrheit der Deutschen (52 %) für eine pauschale Erhebung, zum Beispiel in Form einer Jahresvignette. Jeder Dritte (39 %) würde eine kilometerabhängige Berechnung bevorzugen. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der DA Direkt Versicherung.Die "Kilometer-Flatrate" wird dabei insbesondere bei Autofahrern der klassischen Vielfahrer-Marken BMW oder Mercedes Benz bevorzugt. Fahrer der Marken Seat, Mitsubishi und Volkswagen, die auch ein größeres Kleinwagensortiment anbieten, tendieren eher zu der kilometerabhängigen Berechnung. Auch eine Abhängigkeit zum Haushaltsnettoeinkommen ist klar zu erkennen. Je höher das zur Verfügung stehende Einkommen, desto mehr liegt die Präferenz in Richtung Pauschale. Bei der Betrachtung der Geschlechter zeigt die Erhebung ebenfalls eine klare Tendenz: Über alle Altersgruppen hinweg bevorzugen im Schnitt fünf Prozent mehr Männer die Vignette als dies Frauen tun. "Die deutschen Autofahrer haben Sorge, dass die Mauteinführung für sie eine höhere finanzielle Belastung bedeutet. Eine Jahresvignette würde hier für mehr finanzielle Sicherheit sorgen", interpretiert Norbert Wulff, Vorstand des Direktversicherers, die Ergebnisse. (ar.NET/sr) |