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U-Bahnen im online-Check: Asiaten doppelt so gut vernetzt wie Amerikaner |
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Friday, 4. November 2011 |
 | | Bei der Online-Vernetzung auch in U-Bahnen haben die Asiaten die Nase vorn. In Europa ist die Hälfte der unterirdischen Strecken Internet-tauglich. Foto: MVG/ar.NET | | |
In Zeiten zunehmender Frequentierung öffentlicher Nahverkehrsnetze sind auch Angebote wie kabellose Internetzugänge längst kein Luxus mehr. Und 60 Prozent der großen U-Bahnnetze bieten ihren Fahrgästen bereits den Online-Zugriff.
In Zeiten zunehmender Frequentierung öffentlicher Nahverkehrsnetze sind auch Angebote wie kabellose Internetzugänge längst kein Luxus mehr. Und 60 Prozent der großen U-Bahnnetze bieten ihren Fahrgästen bereits den Online-Zugriff. Das ergab eine umfangreiche weltweite Studie der Schweizer New Cities Foundation über die Untergrund-Bahnsysteme. Die im Oktober 2011 durchgeführte Umfrage erfasste weltweit 121 Städte mit mehr als 750.000 Einwohnern, die ein U-Bahn- oder Metro-System haben. Konzentriert hat man sich dabei auf den Pendelverkehr, da dieser einen entscheidenden Anteil am alltäglichen Leben der meisten Einwohner großer Städte hat und zugleich einen Bereich darstellt, bei dem es eine klare Trennung zwischen on- und offline gibt. Am höchsten ist die Verfügbarkeit mobiler Dienste in Südkorea und China. Hier kann der Fahrgast in allen großen U-Bahn-Systemen auf das Internet zugreifen. Insgesamt können asiatische Pendler in 84 Prozent der wichtigsten U-Bahnen online gehen, im mittleren Osten sind es immerhin noch knapp 67 Prozent. Es folgen Lateinamerika mit 57 Prozent, die EU mit 56 Prozent und die USA und Kanada mit 41 Prozent. Die rote Laterne haben Osteuropa und Zentralasien mit 25 Prozent. Nach Ansicht von NCF-Exekutivdirektor Mathieu Lefevre helfe diese Studie bei der Erstellung einer neuen Weltkarte, auf der technologische Trennlinien anderswo verlaufen als erwartet. "Es sagt zum Beispiel eine Menge aus, dass Pendler in Asien in 80 Prozent der U-Bahn-Systeme in der Region ihre Emails checken und Nachrichten lesen können, während das nur für die Hälfte derjenigen in Nordamerika gilt." (ar.NET/br) |