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Schloss Dyck Classic Days: Alfa Romeo zeigt Modelle aus vier Epochen
Wednesday, 3. August 2011
Der Alfa Giulietta Sprint Veloce wurde bis 1962 gebaut. Foto: Alfa Romeo/ar.NET
Der Alfa Giulietta Sprint Veloce wurde bis 1962 gebaut. Foto: Alfa Romeo/ar.NET
 
Fans klassischer Automobile haben das kommende Wochenende rot im Kalender markiert. Hintergrund: Am 6. und 7. August finden in rheinischen Jüchen die Schloss Dyck Classic Days statt.

Fans klassischer Automobile haben das kommende Wochenende rot im Kalender markiert. Hintergrund: Am 6. und 7. August finden in rheinischen Jüchen die Schloss Dyck Classic Days statt. Vor der malerischen Kulisse eines der schönsten Wasserschlösser Deutschlands werden dabei seit 2006 alljährlich zahlreiche Oldtimer präsentiert. Alfa Romeo ist bei den Schloss Dyck Classic Days auch in diesem Jahr wieder mit einigen Fahrzeugen vertreten. Vier Automobile aus vier Epochen sorgen für Herzklopfen - darunter als Vertreter der Moderne eine 173 kW (235 PS) starke Giulietta Quadrifoglio Verde. Im Alfa Romeo Zelt im Fahrerlager erzählt die italienische Traditionsmarke dem entsprechend die Geschichte des legendären "Quadrifoglio Verde", des grünen Kleeblatts der Renn- und Sportwagen. Auf Einladung von Alfa Romeo präsentieren darüber hinaus drei Alfisti ganz besondere Schmuckstücke, die auch Demonstrationsrunden im Park von Schloss Dyck drehen werden. Das älteste Exemplar, ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport Touring Flying Star Spider des Jahres 1933, ist eine außergewöhnliche Rarität: Von diesem Fahrzeug mit einer Karosserie von Touring wurden lediglich vier Exemplare gebaut. Sein Sechszylinder-Reihenmotor leistet 84 PS aus 1,8 Liter Hubraum und beschleunigt den offenen, 980 Kilogramm leichten Zweisitzer auf 145 km/h. Nicht nur der Name des zweiten historischen Vertreters der Mailänder Marke bei den Schloss Dyck Classic Days klingt wie Musik: Alfa Romeo 6C 2500 Super Sport Cabriolet Pinin Farina. Auch der Sound des 2,4 Liter großen Sechszylinders, der 105 PS bei 4.800 Umdrehungen entwickelt, ist eine Art Sinfonie. 458 Fahrzeuge dieses Typs verließen bis 1952 die Werkshallen; das in Jüchen präsentierte Exemplar wurde 1949 gefertigt. Es verfügt über eine doppelte Nockenwelle und einen Zylinderkopf aus Aluminium. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h zählte dieser Alfa Romeo zu den schnellsten Fahrzeugen seiner Zeit. Das vierte Fahrzeug spiegelt die Epoche der "Swinging Sixties" wider: der 61er Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce bringt gerade einmal 970 Kilogramm auf die Waage. Entsprechend leichtes Spiel hat der 96 PS starke Vierzylinder-Motor mit dem sportlichen, 174 km/h schnellen Coupé. Zwischen 1956 und 1962 wurden 3.521 Exemplare gebaut. (ar.NET/hhg)
 
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