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Nichts scheint unmöglich: Sparkur zwingt Bundespolizei aufs Rad |
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Thursday, 21. April 2011 |
 | | Stopp heißt es jetzt auch für die Streifenwagenbesatzungen. Weil das Geld zum Tanken fehlt ... Foto: Polizei NRW/ar.NET | | |
Wer hätte gedacht, dass der Sparzwang in Deutschland eines Tages sogar die Polizei schachmatt setzen könnte. Jetzt gibt es nach Gewerkschaftsangaben (GdP) bei der Bundespolizei Probleme mit der Kraftstoffversorgung.
Wer hätte gedacht, dass der Sparzwang in Deutschland eines Tages sogar die Polizei schachmatt setzen könnte. Jetzt gibt es nach Gewerkschaftsangaben (GdP) bei der Bundespolizei Probleme mit der Kraftstoffversorgung. Nicht dass der Sprit an den Tankstellen knapp sein würde, vielmehr sind es "massive Haushaltseinsparungen als Folge der Finanzkrise und die hohen Spritpreise", die Schwierigkeiten bereiten, mit denen sich unsere Ordnungshüter herumschlagen müssen.
Tankkosten könnten den Haushalt sprengen. Deshalb gebe es bei Streifenfahrten der Bundespolizei Kilometerbeschränkungen, die nur bei "konkreten Einsatzlagen" überschritten werden dürften, berichtet "Welt online". Verstärkt verordnet man sogar Streifenfahrten per Fahrrad.
Für die Gewerkschaft ein unhaltbarer Zustand. Sie fordert zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt. So müsse man der "Bundespolizei Geld zum notwendigen Tanken zur Verfügung" stellen, appelliert der Chef des GdP-Bezirks Bundespolizei, Josef Scheuring, an die Politik. Die dafür benötigten Mittel könnten aus den "Zusatzeinnahmen" kommen, die der Bundeshaushalt aus den hohen Spritpreisen erziele. Dass bereits im Monat April des Haushaltsjahres der Spritverbrauch bei der Bundespolizei eingeschränkt werden müsse, "das habe ich in meinen fast 40 Dienstjahren noch nicht erlebt", wird Scheuring zitiert. (ar.NET/arie) |