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Fahrrad soll Teil des öffentlichen Nahverkehrs werden |
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Monday, 30. May 2011 |
 | | Das Fahrrad soll in die "Transportkette" von Tür zu Tür eingebunden werden. Foto: ACE/ar.NET | | |
In Nürnberg wird heute der Nationale Radverkehrskongress eröffnet, auf dem Strategien und Ideen für die Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) erarbeitet werden.
In Nürnberg wird heute der Nationale Radverkehrskongress eröffnet, auf dem Strategien und Ideen für die Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) erarbeitet werden. Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sowie Unternehmen und Institutionen aus Forschung und Praxis diskutieren gemeinsam Konzepte zur Förderung des Radverkehrs. Veranstaltet wird der Kongress alle zwei Jahre vom Bundesverkehrsministerium, in diesem Jahr zusammen mit den Bayerischen Staatsministerien des Innern sowie für Wirtschaft und mit der Stadt Nürnberg.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will Mobilität fördern. Dazu gehöre auch der Radverkehr, wie er betont. So soll das Rad Teil einer sauberen Transportkette von Tür zu Tür werden. Mit dem bundesweiten Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme" soll das Fahrrad als Teil des öffentlichen Nahverkehrs Förderung erfahren.
Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil sieht das Rad als integralen Bestandteil eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts beispielsweise durch die Einrichtung von Bike-and-Ride-Anlagen. Diese schafften zusätzliche Potenziale zur Nutzung des Rades auch im ländlichen Raum. Zudem reduzierten sie den Autoverkehr und minderten den Flächenbedarf für Pkw-Stellplätze. Durch das Pedelec habe sich das mit dem Rad erreichbare Einzugsgebiet nochmals deutlich erweitert.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hob in dem Zusammenhang die in Bayern bereits vorhandene vorbildliche Infrastruktur hervor mit ihren mehr als 5.800 Kilometer bestens beschilderten Alltagsradwegen und 8.800 Kilometer familienfreundlichen Radrouten. (ar.NET/br) |