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Deutschland und Österreich erleichtern elektronische Mauterfassung |
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Monday, 22. August 2011 |
 | | EU-Harmonisierung bei der Mauterfassung. In Deutschland und Österreich funktioniert die Mauterfassung über ein und dieselbe OBU. Foto: Toll Collect/ar.NET | | |
Ab 1. September 2011 können Lkws ab zwölf Tonnen, die über eine On Board Unit (OBU) zur elektronischen Entrichtung der Autobahnmaut in Deutschland verfügen, diese auch zur Mautzahlung in Österreich verwenden.
Ab 1. September 2011 können Lkws ab zwölf Tonnen, die über eine On Board Unit (OBU) zur elektronischen Entrichtung der Autobahnmaut in Deutschland verfügen, diese auch zur Mautzahlung in Österreich verwenden. Voraussetzung ist die Anmeldung zur Teilnahme an "TOLL2GO" bei der österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen- und Finanzierungsgesellschaft (ASFINAG). 2004 haben sich die Mitgliedsstaaten der EU darauf verständigt, die Mauterfassung in Europa mit nur einer OBU zu ermöglichen. Mit dem Projekt "TOLL2GO" nehmen Deutschland und Österreich eine Vorreiterrolle ein.
Die automatische Mautverrechnung läuft in Deutschland über Satelliten-Kommunikation. Um die Mautentrichtung auch im österreichischen Mikrowellen-System mit der hierzulande üblichen OBU zu ermöglichen, wurde per Software eine bereits vorhandene Mikrowellenschnittstelle im Gerät aktiviert, die bei Teilnahme am Projekt "TOLL2GO" der deutsche Betreiber Toll Collect (TC) freischaltet. Ein Werkstattaufenthalt ist dazu nicht erforderlich. Die bisher für die Mautentrichtung in Österreich notwendige zusätzliche Ausrüstung mit einer österreichischen "GO-Box" ist dann nicht mehr notwendig. Mit "TOLL2GO" werden erstmals eine satellitengesteuerte und eine mikrowellenbasierte Mauterhebung zusammengeführt. (ar.NET/arie) |