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China drosselt erneut Export Seltener Erden |
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Thursday, 29. December 2011 |
 | | Seltener Erden werden auch für Akkus von E-Autos dringend benötigt. Foto: UnitedPictures/ar.NET | | |
Um dem Preisverfall entgegenzuwirken, hat China angekündigt, seine Exportquote für Seltene Erden zu kürzen. Die exotischen Metalle umfassen 17 Elemente, die bei der Herstellung von Batterien für E-Autos, Flachbildfernsehern, Windturbinen und bei der Produktion einiger Hightech-Waffen zum Einsatz kommen.
Um dem Preisverfall entgegenzuwirken, hat China angekündigt, seine Exportquote für Seltene Erden zu kürzen. Die exotischen Metalle umfassen 17 Elemente, die bei der Herstellung von Batterien für E-Autos, Flachbildfernsehern, Windturbinen und bei der Produktion einiger Hightech-Waffen zum Einsatz kommen. China ist für 97 Prozent der weltweiten Fördermenge verantwortlich.Nach einem Bericht des "Handelsblatts" mit Bezug auf das chinesische Handelsministerium dürften im ersten Halbjahr 2012 10.546 Tonnen ausgeführt werden. Dies sind 27 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bereits 2009 hatte China die Exporte gekürzt. Auch dürfen nur noch elf Unternehmen Seltene Erden im Ausland verkaufen. Im ersten Halbjahr 2011 waren es noch 26 Firmen. Die Abhängigkeit der Industriestaaten von diesen aus Mineralien gewonnenen Metallen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Während sich viele Abnehmer der Seltenen Erden von deren mühsamer Gewinnung aus Kostengründen verabschiedet haben, bauten die Chinesen dieses Geschäft vorausschauend stetig und billig aus. Heute bestimmen sie maßgeblich Markt und Preis. Gern greift die chinesische Führung da schon mal zu Exortbeschränkungen oder höheren Ausfuhrzöllen. (ar.NET/br) |