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Auto der Zukunft: Autopilot? - Nein danke!
Sunday, 11. September 2011
Bremsassistenz-Systeme greifen bei drohendem Auffahrunfall ein. Das Ford-System City Stop reagiert bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h selbsttätig. Foto: Ford/ar.NET
Bremsassistenz-Systeme greifen bei drohendem Auffahrunfall ein. Das Ford-System City Stop reagiert bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h selbsttätig. Foto: Ford/ar.NET
 
Kommunikation wird im Auto großgeschrieben. Sei es zur Unterstützung oder Unterhaltung des Fahrers oder aber bei der direkten Kontaktaufnahme mit der Umwelt.

Kommunikation wird im Auto großgeschrieben. Sei es zur Unterstützung oder Unterhaltung des Fahrers oder aber bei der direkten Kontaktaufnahme mit der Umwelt. Beim Auto von morgen werden digitale Technologie im Sicherheitsbereich wie die Car-to-Car-Kommunikation zur Unfallprävention selbstverständlich sein, aber selbst fahren soll das Auto der Zukunft nicht. Wie eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von AutoScout24 ergab, lehnen jeder zweite Autofahrer (50 %) ein Autopilotsystem ab. 24 Prozent der Autofahrer möchten nicht auf den Fahrspaß verzichten, 27 Prozent stehen der Technik, die hinter dem autonomen Fahren steht, noch kritisch gegenüber. Knapp ein Drittel (30 %) möchte die freie Wahl haben und je nach Situation entscheiden. Lediglich 17 Prozent befürworten den Autopiloten uneingeschränkt. "Aktive Assistenzsysteme erhöhen schon heute deutlich die Sicherheit im Straßenverkehr" erklärt Thomas Weiss, Chefredakteur des AutoScout24-Magazins. "Ein Autopilot, der komplett das Fahren übernimmt, ist für viele aber immer noch Science Fiction. Für die Zukunft bedeutet das, dass ein Autopilot einen deutlichen Vorteil bieten muss, wie etwa das Kolonnenfahren auf der Autobahn, damit er auch akzeptiert wird. Und er muss optional sein, weil die Leute den Spaß am Autofahren behalten wollen." Durch alle Gesellschaftsgruppen hindurch kommen Funktionen, die den Autofahrer unterstützen und informieren, besser an. So sind 71 Prozent der Deutschen an intelligenten Verkehrsleitsystemen zur Stauvermeidung interessiert. 55 Prozent der Befragten möchten bei der Parkplatzsuche und dem Einparken unterstützt werden. Innovationen, die mit dem Autofahren selbst nicht direkt in Verbindung stehen, sind je nach Personengruppe unterschiedlich gefragt. In der Nettoeinkommensklasse ab 3.500 Euro monatlich ist fast jeder Zweite (45 %) an einem mobilen Büro interessiert. Knapp ein Drittel der unter 30-Jährigen (31 %) wünscht sich Unterhaltungsfunktionen im digitalen Auto. Neben Entertainment sind für sie Internet-Surfen (42 %) und ortsbezogene Informationsdienste interessant (45 %). 29 Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen möchten, dass das Auto als digitaler Assistent ein passendes Restaurant in der Nähe empfiehlt und eine Tischreservierung ermöglicht. (ar.NET/sr)
 
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