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Auf den richtigen Ton kommt's an. Auch bei Sonnenbrillen |
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Monday, 20. June 2011 |
 | | Sonnenbrillen helfen, um bei starker Blendung den Durchblick zu behalten. Doch bei der Wahl ist einiges zu beachten. Foto: GDV/dpp/ar.NET | | |
Im Sommer ist die Sonnenbrille oftmals ein unverzichtbares Utensil. Sinnvoll ist sie vor allem beim Autofahren, um Blendungen durch die Sonne zu vermeiden.
Im Sommer ist die Sonnenbrille oftmals ein unverzichtbares Utensil. Sinnvoll ist sie vor allem beim Autofahren, um Blendungen durch die Sonne zu vermeiden. Von zu stark getönten Gläsern ist jedoch abzuraten, erläutert Nadine Neumann, Augenoptikerin beim Online-Optiker Brille24.de. Sie empfiehlt generell eine maximale Tönung von 75 Prozent. Alles was darüber hinausgeht, hält sie für den Straßenverkehr für nicht optimal. Zu gering ist die Lichtdurchlässigkeit. Doch die Tönung allein macht's noch nicht. Es kommt auch auf deren Farbe an.
Auf blau getönte Gläser sollte man im Straßenverkehr verzichten, rät die Optikerin. Denn blaue Linsen schwächen die Wahrnehmung von Rot und Gelb an Verkehrsampeln, Bremslichtern und Blinkern so stark ab, dass sie ein Risiko darstellen. Die geringsten Farbabweichungen gibt es bei Grau- und Pilotengrün-Tönungen. Gelb erhöht sogar ein wenig den Kontrast.
In der Nacht wird von Tönungen generell abgeraten. Die Behauptung, mit einer leicht gelblichen Tönung in der Nacht besser zu sehen, sei nur ein subjektives Gefühl, wird betont. Hindernisse und Objekte werden nicht besser wahrgenommen. Empfohlen wird, nicht nur bei Sonnenbrillen auf eine möglichst große Entspiegelung zu achten. "Auf der Vorder- und Rückseite der Gläser", hebt Neumann hervor, denn auch von hinten kommende Fahrzeuge könnten blenden, wenn ihr Licht in der Brille reflektiert. (ar.NET/arie) |